Empfehlen | Drucken | Kontakt

Mietrechts-Tipp: Hilfe! Mieterhöhung!

Berechnung der Wohnfläche durch den Mieter lohnt sich.
Berechnung der Wohnfläche durch den Mieter lohnt sich.
Foto: dpa

Denn die höhere Miete muss nicht sofort nach Erhalt des Schreibens gezahlt werden.

Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in Berlin hin. Bei einer Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete gilt die Erhöhung in der Regel erst zum Beginn des dritten Monats nach Erhalt des Schreibens. Allerdings kann der Vermieter auch einen späteren Termin bestimmen.

Lediglich bei Indexmieten, die sich am Preisindex des Statistischen Bundesamtes orientieren, und bei zwischen Mieter und Vermieter frei vereinbarten Mieterhöhungen kann die neue Miete auch schon früher fällig werden. Bei Indexmieten gilt die erhöhte Miete grundsätzlich zum Beginn des übernächsten Monats nach Erhalt des Mieterhöhungsschreibens. Bei frei verhandelten Mieterhöhungen muss hingegen individuell vereinbart werden, ab wann die höhere Miete geschuldet wird.

Mietverhältnisse mit Staffelmietvereinbarungen stellen laut Haus & Grund Deutschland einen Sonderfall dar: Da hier schon bei Vertragsabschluss die folgenden Mieterhöhungen und deren Fälligkeitszeitpunkt vereinbart wurden, muss keine weitere Ankündigung des Vermieters erfolgen. Der Zeitpunkt der Mieterhöhung ergibt sich aus dem Mietvertrag. Hier muss der Mieter selbst drauf achten, ab wann er die geänderte Miete zu zahlen hat.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Recht
Unter gewissen Bedingungen kann das häusliche Arbeitszimmer steuerlich abgesetzt werden.
Mittelpunkt des Jobs
Darf man sein Arbeitszimmer absetzen?

Nicht jeder Arbeitnehmer fährt jeden Morgen ins Büro. Viele Beschäftigte arbeiten - zumindest zum Teil - zu Hause. Die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer können steuerlich geltend gemacht werden. Aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Gleiche Rechte und Pflichten im Straßenverkehr: Radler haben eine Handzeichen-Pflicht, Autofahrer müssen blinken.
Winke, winke!
Handzeichen ist für Radler Pflicht

Es mag pure Faulheit sein oder eine Wissenslücke in Sachen Verkehrsregeln - Fakt ist: Viele Radfahrer nehmen es mit dem Handzeichen beim Abbiegen nicht so genau. Das sollten sie aber, denn abgesehen von der Unfallgefahr verstoßen sie gegen geltendes Recht.

Haben Verbraucher Fragen, können sie vom Verbraucherinformationsgesetz Gebrauch machen.
Auskunft auf Nachfrage
Verbraucherinformationsgesetz nutzen

Belastetes Tierfutter, Gammelfleisch oder unhygienische Restaurants - immer wieder gibt es aufsehenerregende Berichte. Verunsicherte Verbraucher können sich in solchen Fällen über die Erkenntnisse der Behörden informieren.

Umfrage

Welche Rechtsthemen sind für Sie von besonderem Interesse?

Unsere Partner

Quiz
Weitere Links
Quiz
Impressum

Sonderveröffentlichungen der Zeitungsgruppe Köln

Verantwortlich
Redaktion Marco Morinello
Anzeigen Karsten Hundhausen

Verlag
M. DuMont Schauberg
Expedition der Kölnischen Zeitung GmbH & Co. KG
Neven DuMont Haus
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln