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Die wichtigsten Regeln: Zehn Fragen und Antworten zum Adoptionsrecht

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Foto: dpa

Zwar haben es Homosexuelle künftig etwas leichter, ein Kind zu adoptieren. Doch auch nach dem Karlsruher Urteil sind sie nicht gleichberechtigt. In Deutschland bleibt die Adoption kompliziert - für Paare und Singles. Wir erklären die wichtigsten Regeln.

Die Rechte von Homosexuellen bei der Adoption sind vom höchsten Gericht gestärkt worden. Die Karlsruher Richter gaben der Verfassungsbeschwerde einer Ärztin aus Münster statt. Ihre Lebenspartnerin hatte 2004 ein Mädchen aus Bulgarien adoptiert. Das Kind, inzwischen 13 Jahre alt, lebt mit im gemeinsamen Haushalt - doch den Wunsch der Ärztin, gleichfalls Adoptivmutter zu werden, lehnten die Gerichte entsprechend der gesetzlichen Regelung ab.

Diese Entscheidungen hoben das Bundesverfassungsgericht nun auf. Es wies zugleich Bedenken des Deutschen Familienverbands (DFV) zurück, dass einem Kind das Aufwachsen mit gleichgeschlechtlichen Eltern schaden könne.

Verschiedene Adoptionsmodelle

Einige EU-Länder mit liberalem Recht ermöglichen homosexuellen Paaren bereits eine reguläre gemeinsame Adoption. Zu ihnen gehören die Niederlande, Belgien, Spanien, Großbritannien, Schweden, Norwegen, Dänemark, Island und demnächst wohl auch Frankreich. Es handelt sich weitgehend um diejenigen Staaten, die generell die Ehe für Homosexuelle geöffnet haben.

Mittlerweile gibt es in Deutschland mehrere Formen der Adoption:

Auch nach dem Gerichtsurteil bleibt das Verfahren kompliziert. Was müssen Paare oder Singles beachten? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Adoption in unserer Bildergalerie:

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