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Viagra, Melatonin Was wirklich gegen Jetlag hilft

Tipps gegen Jetlag gibt's wie Sand am Meer. Aber was hilft wirklich?

Tipps gegen Jetlag gibt's wie Sand am Meer. Aber was hilft wirklich?

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dpa Lizenz

Nach Langstreckenflügen fühlen sich viele Menschen oft noch tagelang müde und ausgelaugt – klassische Symptome eines Jetlags. Tipps zur Vorbeugung reichen von Viagra über Melatonin bis hin zu eiweißarmer Kost. Was hilft nun wirklich? Wir klären auf.

Wer den Sommerurlaub fern der Heimat verbringt, sollte sich frühzeitig Gedanken über Jetlag machen. Denn auf Langstreckenflügen in andere Zeitzonen gerät die innere Uhr gehörig durcheinander. Licht und Dunkelheit stimmen nicht mehr mit dem gewohnten Tag- und Nacht-Rhythmus überein, dadurch kommen die Hormonproduktion und die Körpertemperatur aus dem Takt.

Welche Symptome können auftreten?

Die häufigsten Beschwerden des Jetlags sind Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, eine verminderte Reaktions- und Gedächtsnisfähigkeit, Appetitlosigkeit und Stimmungsschwankungen. Wie stark diese Symptome auftreten, hängt unter anderem von der Anzahl der durchquerten Zeitzonen, vom Alter und vom gesundheitlichen Zustand des Reisenden ab.

Stärke des Jetlags hängt auch von Flugrichtung ab

Aber auch die Flugrichtung bestimmt, wie stark der Jetlag am Zielort ausfällt. Flugreisen nach Osten werden gewöhnlich stärker empfunden, weil es den meisten Menschen schwerer fällt, früher aufzustehen, als länger aufzubleiben. Als Faustregel gilt: Pro Zeitzone mit einer Stunde Zeitunterschied dauert es etwa einen halben Tag, bis sich der Körper an die neue Zeit gewöhnt hat. Nach einer Reise von Berlin nach New York (sechs Stunden Zeitunterschied) hält der Jetlag demnach ungefähr drei Tage an.

Eiweißarme Kost, Uhr umstellen, Viagra oder Melatonin: Die Rezepte gegen den Jetlag sind vielfältig. Was wirklich hilft, verraten wir oben in der Bildergalerie.