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Sechs Tipps: So erkennen Sie einen guten Badesee

Ein Blick genügt, um die Qualität eines Badesees zu überprüfen.

Ein Blick genügt, um die Qualität eines Badesees zu überprüfen.

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dpa

Wer im Sommer gerne in freier Natur badet, hat ein Problem. Mit bloßem Auge lässt sich nicht erkennen, ob Bakterien und Keime den Badesee verschmutzen. Die Wasserqualität bestimmen Wissenschaftler fernab unter dem Mikroskop im Labor. Manchmal hilft aber auch der eigene Instinkt, um herauszufinden, ob man der Wasserqualität trauen kann.

Nützlich sind aber auch einige grundlegende Tipps:

Generell müssen sich Ausflügler eher wenig Sorgen machen, dass sich in ihrem Badesee Bakterien tummeln: Laut einem Bericht der EU-Kommission, lädt die große Mehrheit (94 Prozent) der Badestellen in Europa zu ungetrübtem Badespaß ein. In den Bericht gingen die Werte von 2300 deutschen Gewässern ein. Neun von zehn Seen, Freibädern und Flussbädern erhielten die Bestnote.

Getestet werden die Gewässer in Deutschland bereits zum zweiten Mal nach der neuen Badegewässerrichtlinie der EU-Kommission. Darin liegt der Schwerpunkt auf Kolibakterien (E. coli) und Intestinalen Enterokokken.

Der ADAC testet ebenfalls regelmäßig die Wasserqualität verschiedener Badeseen - allerdings nicht ab einem Meter Wassertiefe wie im EU-Test, sondern im Flachwasserbereich, wo viele Kinder spielen. Der diesjährige Test wird erst in einigen Wochen veröffentlicht. (dpa)