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Partys und Paraden: So cool feiert die Welt Karneval

Sydney, Australien
Sydney ist ein Mekka für Schwule und Lesben aus aller Welt. Ähnlich wie bei uns am CSD feiern sie sich beim Mardi Gras jedes Jahr selbst: Die Karnevals-Umzüge in der australischen City sind für ihr Offenherzigkeit und Freizügigkeit bekannt.

Sydney, Australien

Sydney ist ein Mekka für Schwule und Lesben aus aller Welt. Ähnlich wie bei uns am CSD feiern sie sich beim Mardi Gras jedes Jahr selbst: Die Karnevals-Umzüge in der australischen City sind für ihr Offenherzigkeit und Freizügigkeit bekannt.

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dpa

Wer glaubt, Karneval ist doch jedes Jahr dasselbe, der war noch nicht zur Kakao-Schlammschacht in der Karibik oder zur Fast-Nackt-Party in München. Wir zeigen Ihnen, wo auf der Welt man die fünfte Jahreszeit am besten verbringen kann.

Karneval im Ausland feiern lohnt sich: An einigen Orten schrumpfen die Kostüme bei 30 Grad und mehr auf die Größe übersichtlicher Mini-Fetzen. In Brasilien wird der Körperkult auf die Spitze getrieben: Die Wahl der Miss Karneval kommt einem gesellschaftlichem Großereignis gleich – wichtiger ist vielleicht noch ein Spiel der Nationalmannschaft. Live dabei zu sein, wenn die Jury im berühmten Sambódrom das schönste Gesicht zum erotischsten Hüftschwung wählt, ist ein einzigartiges Erlebnis.

Paraden in Dänemark und der Karibik

Brasilianischen Samba gibt es aber auch in Dänemark: Die Nordlichter orientieren sich in der närrischen Zeit stärker an Südamerika als am übrigen Europa. Einziges Problem der Dänen war der winterliche Termin für die fünfte Jahreszeit. Vor 26 Jahren haben sie deshalb Abhilfe geschaffen und das Fest einfach auf die sommerlichen Pfingstfeiertage verlegt.

Sinnlichkeit wird auch in der Karibik groß geschrieben: Närrischer Höhepunkt ist hier der Rosenmontagszug. Während der Party liefern sich die Jecken eine Schlacht – und zwar mit Farbe, Schlamm, Schokolade oder Rohöl. Viele Hotels richten deshalb für ihre Gäste extra Außenduschen ein, denn so mit Schokolade bekleckert und mit Öl verschmiert darf kein Gast auf sein Zimmer gehen.