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Bizarre Statuen: Von Hundehaufen und Kinderfressern

Soll eine Araucaria-Pinie darstellen, erinnert die Brasilianer in Ponta Grossa aber eher an eine Fäkalie.

Soll eine Araucaria-Pinie darstellen, erinnert die Brasilianer in Ponta Grossa aber eher an eine Fäkalie.

Foto:

<a href=http://www.flickr.com/photos/36219815@N04/3575203926/in/photolist-6rVRz1“_blank“>rafael.ramires, Flickr</a>

Manche sind gruselig, manche unfreiwillig komisch: Es gibt Statuen, die lösen beim Betrachter weniger Bewunderung als Verwunderung aus - und manche sogar einen Lachanfall. Die bizarrsten Statuen der Welt.

Bestes Beispiel dafür ist der Kindlifresserbrunnen auf dem Berner Kornhausplatz. Er zeigt einen Riesen, der ein Kind verschlingt. Das Werk von Hans Gieng stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist einer von elf historischen Figuren-Brunnen in der Berner Altstadt. Die Bedeutung der schauererregenden Figur ist nicht ganz geklärt: Womöglich erinnert sie an den Gott Kronos aus der griechischen Mythologie, der seine Kinder aß, damit sie seinen Thron nicht besteigen. Sie könnte aber auch eine Fastnachtsfigur darstellen, die ungehorsame Kinder einschüchtern sollte.

Babys ohne Gesicht

Die Hochburg der furchteinflößenden Statuen scheint Prag zu sein. Nicht zuletzt durch den tschechischen Künstler David Cerny, der mit seinen Werken oft provoziert. Seine „Miminka“, Babys ohne Gesicht, krabbeln unter anderem den Prager Fernsehturm in Žižkov empor. Außerdem Teil seines Werkes: Zwei Männer am Eingang des Franz-Kafka-Museums, die auf die Umrisse von Tschechien urinieren.

Hundehaufen im Sonnenuntergang

In die Kategorie „unfreiwillig komisch“ fällt ein Monument in Ponta Grossa, Brasilien. Die Statue soll einen regionalen Baum darstellen, die Araucaria-Pinie. Sie erinnert allerdings eher an eine Fäkalie. Das Bild eines Flickr-Users zeigt aber, dass man auch das Hässliche schön darstellen kann: der Titel seines Fotos der Statue: „Big Shit in the sunset“. (rer)

Diese und noch mehr schaurige Denkmäler zeigen wir in unserer Bildergalerie.