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Neues Testverfahren: Urintest soll Krebs aufspüren

Prostatakrebs soll künftig zuverlässiger aufgespürt werden.

Prostatakrebs soll künftig zuverlässiger aufgespürt werden.

Ein einfacher Test, den Wissenschaftler am Hamburger Uniklinikum-Eppendorf (UKE) derzeit klinisch prüfen, macht Hoffnung, Prostatakrebs künftig zuverlässiger aufspüren zu können.

Der sogenannte PCA3 (Prostate Cancer Antigen 3)-Test soll Krebszellen mithilfe einer simplen Urinprobe dingfest machen können. Die Neuentwicklung gilt als Ergänzung zum umstrittenen PSA-Bluttest. Mit diesem doppelten Testverfahren hoffen die Mediziner die Anzahl der häufig überflüssigen Biopsien reduzieren zu können und „Prostatakrebs möglichst früh zu erkennen“, so Studienleiter Dr. Alexander Haese.

Die Urinprobe für den PCA3- Test wird in der Arztpraxis gemacht, unmittelbar nachdem der Urologe die Prostata kurz massiert hat. Die Teströhrchen werden dann ausgewertet. Nachteil des Verfahrens: Der Test und seine Auswertung kosten 300 Euro und müssen noch aus eigener Tasche bezahlt werden.