Darmstadt - Ein Fahrfehler - oder lag's am Auto? Ein Porsche-Testfahrer aus Baden-Württemberg ist am Freitag bei einem Unfall mit einem 911 Cabriolet bei Darmstadt ums Leben gekommen.
Der 51 Jahre alte Mann (seit 25 Jahren im Unternehmen) war gegen 2.45 Uhr auf regennassen Fahrbahn mit seinem Erlkönig auf der Autobahn von Frankfurt nach Heidelberg (A 5) bei Weiterstadt aus zunächst ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit (es gab keine Tempo-Beschränkung) in die Mittelleitplanke gerast. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Nach Angaben eines Unternehmens-Sprechers wollte er ab den Wagen "einen Funktionstest vornehmen", um einige neu entwickelte Fahrzeugteile "unter realen Bedingungen" zu testen. Bei solchen "Straßendauerlauftest" sind die Fahrer meist über mehrere Stunden unterwegs.
Ein zweiter Testfahrer des Unternehmens, der dem Super-Sportwagen in einem viertürigen Prototyp gefolgt war, konnte nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA noch rechtzeitig ausweichen und anhalten.
Die Autobahnwurde wegen der Bergungsarbeiten in Richtung Süden vier Stunden voll gesperrt.
Von der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter eingeschaltet. Die Polizei gab denSchaden in einer ersten Schätzung mit mehreren zehntausend Euro an.
Ein 29-Jähriger starb am Montag bei einer Testfahrt für VW. Ein Fahrfehler war offenbar die Ursache des tödlichen Zusammenpralls.
Nie mehr betrunken hinterm Steuer sitzen - das mobile Messgerät „Alcoguard” soll es möglich machen. Wird der gewählte Grenzwert überschritten, lässt sich das Auto nicht mehr starten.
Immer wieder kommt es bei Eis und Schnee zu Unfällen, weil Fahrzeuge nicht über eine „witterungsangepasste“ Bereifung verfügen.