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Experte empfiehlt: Warum Radler NICHT an roten Ampeln halten sollten

Bei Rot über die Ampel. Bisher droht Radfahrern dafür ein hohes Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Bei Rot über die Ampel. Bisher droht Radfahrern dafür ein hohes Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

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dpa-tmn

Radfahrern, die bei Rot über die Ampel fahren, droht ein Bußgeld von bis zu 180 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bisher zumindest. Denn immer mehr Stimmen fordern, dass Radler nicht mehr an roten Ampeln halten sollen.

In Paris gibt es bereits Kreuzungen, die mit einem gelben Pfeil gekennzeichnet sind, dort dürfen Radler auch bei Rot rechts abbiegen.

Auch Mobilitätsforscher Ulrich Leth von der TU Wien ist der Überzeugung, dass Radfahrer nicht an roten Ampeln halten sollten. Hier seine Hauptargumente:

Radler sind in der Regel aufmerksam

„Radfahrer haben keine Knautschzonen, sie müssen daher besser auf sich achten“, so Leth. Sie seien in der Regel aufmerksam unterwegs. Aus jeder Einfahrt könne schließlich ein Auto kommen.

Radfahrer haben eine bessere Übersicht

Radfahrer bekämen auf jeden Fall besser mit, was um sie herum geschieht. „Allein schon durch die fehlende Motorhaube können sich Radfahrer viel näher an Kreuzungen herantasten. Sie nehmen die Umgebung visuell und akustisch viel besser wahr.“

  1. Warum Radler NICHT an roten Ampeln halten sollten
  2. Ampeln bremsen unnötig
  3. Ampeln abschaffen und Geld sparen
  4. Radfahrer und Fußgänger werden diskriminiert
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