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Dumme Ausrede? „Ich hatte Kokain im Blut durch zu viel Cola“

Wer Kokain konsumiert hat, kann sich nicht mit einer fadenscheinigen Begründung herausreden - so wie der Mann, der seinen Colakonsum dafür verantwortlich machen wollte.

Wer Kokain konsumiert hat, kann sich nicht mit einer fadenscheinigen Begründung herausreden - so wie der Mann, der seinen Colakonsum dafür verantwortlich machen wollte.

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dpa Lizenz

Ertappte Verkehrssünder spielen gerne mal den Ahnungslosen oder denken sich dreiste Ausreden aus. Jüngstes Beispiel ist ein 20-jähriger Mann, der einen deutlich erhöhten Kokainwert im Blut mit dem Konsum von Cola begründet hat.

Mit Kokain im Blut Auto zu fahren, ist eine Straftat. Um dem Entzug der Fahrerlaubnis zu entgehen, helfen vor Gericht keine fadenscheinigen Erklärungsversuche. Zwar können Cocablattextrakte auch in Soft- und Energydrinks enthalten sein – aber in deutlich geringerer Konzentration als bei Kokain. Das musste das Bremer Verwaltungsgericht in einem Fall (Az.: 5 V 98/13) einem jungen Mann erklären, der bekokst am Steuer erwischt worden war.

Kokain-Grenzwert 8-fach überschritten

Der Beschuldigte erklärte zu seiner Verteidigung, die Spuren von Kokain seien auf regelmäßigen Konsum von Cola und Energydrinks zurückzuführen. Deren Konzentration liege aber 7000- bis 20.000-fach unter dem Grenzwert, den der 20-Jährige 8-fach überschritten hatte, so das Gericht. Seinen Führerschein bekam der Mann nicht zurück.

Der ADAC weist darauf hin, dass die Fahrerlaubnis in so einem Fall nur bei Nachweis einer einjährigen Abstinenz und positiver medizinisch-psychologischer Untersuchung wieder erteilt wird.

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