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Moderne Laser-Chirurgie: Kann man die Brille einfach wegoperieren?

Mit einer speziellen Kamera wurde der Laserstrahl während der Operation sichtbar.

Mit einer speziellen Kamera wurde der Laserstrahl während der Operation sichtbar.

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dpa

Die Brille muss weg! Dafür entscheiden sich jährlich rund 100 000 Menschen in Deutschland und lassen sich operativ ihren Blick wieder schärfen. Sie vertrauen der „refraktiven Augenchirurgie“. 

Dieser Begriff umfasst alle chirurgischen Eingriffe, die Fehlsichtigkeiten – überwiegend mit Laser – beheben. Seit 20 Jahren schon korrigieren Mediziner die Brechkraft der Hornhaut mit Laserlicht. Kein Zweifel: Diese Technik ist – zumindest für leichtere bis mittelschwere Kurzsichtigkeit und leichte Weitsichtigkeit – anerkannt und ausgereift.

Klare Richtlinien für Operateure und der deutsche „LASIKTÜV“ sollen die Qualität weiter steigern. „Trotz hoch entwickelter Techniken und Ergebnissen, die sich gut voraussagen lassen, sollte ein operativer Eingriff gut überlegt sein. Nur wer sich richtig und ausführlich beraten lässt, geht nicht mit überzogenen Vorstellungen zur Operation und wird auch nicht enttäuscht“, sagt Dr. Kaweh Schayan-Araghi, Oberarzt der Augenklinik der Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder in Trier und Mitglied im Bundesvorstand des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands.

Damit Sie wissen, worauf Sie sich bei einer eventuellen Operation einlassen, erklärt der Laser-Spezialist Dr. Schayan-Araghi die am häufigsten angewandten Laser-Verfahren, für wen sie geeignet sind und welche Risiken es dabei gibt.