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Haarmythen: Täglich waschen - werden Haare so schneller fettig?

Frau duscht

Mit frisch gewaschenen Haaren fühlt man sich einfach wohl. Doch wie oft sollte man seine Haare eigentlich waschen?

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imago/JuNiArt

Shampoo, dann Conditioner und zum Schluss noch ordentlich trocken föhnen. Mit frisch gewaschenen Haaren fühlt man sich einfach wohl. Doch wie oft sollte man seine Haare eigentlich waschen? Einmal pro Woche, täglich oder erst, wenn der Kopf juckt und die Matte fettig ist?

Tägliches Waschen ist eigentlich nicht nötig

Die Krankenkasse BKK schreibt auf ihrer Homepage: Es gibt eigentlich keine Regel dafür, wie oft die Haare gewaschen werden sollten und wie viel Shampoo nötig ist. Nur bei fettigem Haar ist eine häufigere Haarwäsche wirklich erforderlich. Ansonsten ist tägliches Haarewaschen nicht notwendig. Soweit so gut. Aber was ist, wenn man auf frisch gewaschene Haare großen Wert legt? Können zu häufige Haarwäschen vielleicht sogar schaden?

Star-Friseur Udo Walz verriet in einem Interview mit der Apotheken-Umschau:Sie dürfen ruhig jeden Tag die Haare waschen. Die Shampoos sind mittlerweile darauf ausgelegt. Allerdings, so mahnt der Experte: Wer die Kopfhaut bei der Wäsche zu stark massiert, regt die Produktion der Talgdrüsen an und das macht die Haare fettig.

Haare und Kopfhaut pflegen

Wer Haare und Kopfhaut gleichzeitig pflegen möchte, kann auf eine Haarkur zurückgreifen. Auch Haarwässer sind zur Pflege geeignet, so die BKK. Haarwässer werden auf die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert. Sie fördern die Durchblutung und sind vor allem für Menschen, die unter Schuppenbildung leiden geeignet.

Auf das richtige Shampoo kommt es an

Wichtiger als die Häufigkeit der Haarwäschen, ist ohnehin die Wahl des richtigen Shampoos. Bei gesundem und unkompliziertem Haar können Verbraucher nach Kriterien wie Preis oder Duft entscheiden.

Bei leichten aber lästigen Problemen wie Schuppen oder schnelles Nachfetten, empfiehlt der Apotheker das passende Spezial-Produkt. Patienten, die unter ernsthaften Hauterkrankungen wie Schuppenflechte leiden, sollten sich jedoch von einem Hautarzt beraten lassen, so die BKK.

(jto)