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Badreiniger-Test: Meister Proper auf dem letzten Platz!

Bad-Reiniger Symbol

Im großen Badreiniger-Test der Stiftung Warentest schneiden Markenprodukte wie Meister Proper oder Frosch besonders schlecht ab (Symbolfoto).

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imago

„Meister Proper – Strahlender Glanz fürs ganze Haus” - mit diesem Slogan wirbt der Bad- und Allzweckreiniger auf seiner Internetseite! Im großen Putzduell der Stiftung Warentest kann der „Meister” dieses Versprechen aber nicht halten.

Im Test traten 19 Badreiniger gegeneinander an. Dabei bekam Meister Proper gerade noch die Note „Ausreichend”(4,4), so der „Stern”. Und schnitt damit im Vergleich mit der Konkurrenz am schlechtesten ab. Vor allem mit dem Entfernen von Seifenresten hatte der „Glatzkopf”große Probleme.

Sogar nach einer halben Stunde Einwirkzeit waren die gröbsten Schmutzrückstände noch nicht weg! Die besten Reiniger schafften das in nur fünf Minuten.

Eigenmarken von Edeka, Aldi und Co. auf vordersten Rängen

Es gab aber auch positive Überraschungen: 14 der untersuchten Produkte erhielten die Note „gut” - und auf den vordersten Plätzen haben es tatsächlich die „Billig”-Eigenmarken von Edeka, Netto, Lidl und Aldi geschafft!

Außerdem wurde deutlich: Die sogenannten Kraftreiniger konnten mit ihren aggressiven Mitteln die Oberflächen durchweg besser als die klassischen Badreiniger reinigen! Dabei waren diese Kraftprotze erstaunlicherweise auch noch schonend.

Markenprodukte enttäuschen

Typische Badmaterialien wurden kaum angegriffen. Natürlich sollte dennoch vermieden werden, den Sprühdunst einzuatmen, warnte Warentest.

Wer die Finger trotz alledem von aggressiven Mitteln lassen will, bekommt auch mit manch einem klassischen Badreiniger gute Ergebnisse. Dabei fällt auf, dass gerade teure Markenprodukte enttäuschen. Günstige Discounter-Mittel schneiden besser ab!

Die Marken Biff, Viss, Frosch, Mr. Muscle und Meister Proper kamen alle nicht über ein „ausreichend” hinaus. Nur Sagrotan, immerhin auch das teuerste Produkt im Test, schaffte es in die Gruppe der guten Mittel.