Er ist ledig, Single und hat keine Kinder. Sein Pädagogik-Studium brach er nach vier Semestern ab, arbeitete dann in der Gastronomie, bis er für ein halbes Jahr nach Argentinien ging.
Jetzt ist Sebastian Langrock (36) Millionär. Am Montagabend beantwortete der Münchener bei „Wer wird Millionär“ die entscheidende Frage richtig: „Wer sollte sich mit der 'Zwanzig nach vier'-Stellung auskennen?“
Nun plaudert Langrock in einem RTL-Interview über die Show, die Zukunft und seine Poker-Leidenschaft.
Frage: Was war das für ein Gefühl, als klar war, dass du gewonnen hast? Und wie fühlst du dich jetzt?
Sebastian Langrock: Direkt nach dem Gewinn, als das Konfetti und dieses Zeug vom Himmel fiel, Jauch mir die Hand geschüttelt hat, und mein Freund auf die Bühne gerannt kam… das ist surreal.
Das ist nicht zu beschreiben, dieses Gefühl. Es ist unfassbar. Ich stand da und hatte Tränen in den Augen. Ich konnte es nicht fassen. Man hat das ja immer im Fernsehen, wenn Fußballspieler nach irgendeinem Champions-League-Spiel gefragt werden, wie sie sich fühlen: Da heißt es auch immer, ich kann es noch gar nicht fassen. Und genauso ist es bei mir auch.
Man denkt sich immer, was reden die denn da und jetzt weiß ich, wie die sich fühlen, wenn irgendetwas Krasses passiert ist. In dem Moment, als ich da auf dem Stuhl saß, die Frage kam und ich die Antwort wusste, habe ich eine Gänsehaut bekommen.
Und jedes Mal, wenn ich mich an diese Situation erinnere, kriege ich wieder eine Gänsehaut. Und wie im Studio muss ich dann wieder die Faust ballen. Das ist ein krasses Gefühl.
Nachdem Langrock wieder eine Zeit lang in Deutschland lebte, zog es ihn zurück ins Ausland. Bis auf einen Rechner (Laptop) und eine Tasche verkaufte er sein ganzes Hab und Gut. Ein Jahr verbrachte der 36-Jährige in Asien und entdeckte dort seine Leidenschaft für das Pokern.
Seitdem verdient er seinen Lebensunterhalt mit Pokern. „Es kann sein, dass ich zwölf Stunden am Tag vor dem Rechner sitze und an sieben Pokertischen gleichzeitig spiele.“ Sein höchster Gewinn waren mal 13.000 Dollar und sein höchster Verlust 700 Dollar.
Auch an Turnieren in Casinos nimmt er regelmäßig teil. „Es rentiert sich mehr nach Asien zu fahren, als nach Las Vegas. In Asien gibt es mehr schlechte Spieler, sodass man mehr gewinnen kann.“
Zurzeit wohnt Langrock in einer WG mit vier Jungs in einem Haus. Er ist dafür bekannt, dass er aus allem eine Competition machen muss. „Bei uns wird um alles gezockt, wer den Müll rausbringt, den Tisch abräumt oder putzt.“
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