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Rekordstart auf Vox: Schaurig-Schön: Wir erklären die Mystery-Serie „Grimm“

Die US-Mysterieserie „Grimm“ basiert auf den Märchen der Gebrüder Grimm.
Die US-Mysterieserie „Grimm“ basiert auf den Märchen der Gebrüder Grimm.
Foto: Vox
Köln –  

„Aber, Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul!“ - „Dass ich dich besser fressen kann!“ (Rotkäppchen, Gebrüder Grimm)

Der böse Wolf - er lebt mitten unter uns. Wie das aussieht, zeigt die US-Mysterieserie „Grimm“ (montags, 20.15 Uhr) jetzt auch im deutschen Fernsehen. Mit Erfolg: 3,3 Millionen Zuschauer sahen den Auftakt des neuen Fantasy-Dramas - Rekordquote für Vox. Zu Recht? „Grimm“ ist eine düstere Märchenstunde für Erwachsene.

Darum geht es bei „Grimm“

Die Serie folgt dem smarten Detective Nick Burkhard (gespielt von David Giuntoli), der durch seine Tante Marie erfährt, dass er ein Nachfahre der Gebrüder Grimm ist - ein Monsterjäger. Ein Fluch für Nick, denn er kann in offenbar harmlosen Mitmenschen getarnte Kreaturen erkennen, die er bisher nur aus Märchen zu kennen glaubte. „Rotkäppchen“, „Goldlöcken und die drei Bären“, „Hänsel und Gretel“ - „Es war einmal ...“ wird plötzlich grausame Realität.

Polizist Nick Burkhardt (re.) ist ein Nachfahre der Brüder Grimm, ein Monsterjäger. „Blutbader“ Monroe (li.) sieht harmlos aus, verwandelt sich aber ab und an in eine Bestie.
Polizist Nick Burkhardt (re.) ist ein Nachfahre der Brüder Grimm, ein Monsterjäger. „Blutbader“ Monroe (li.) sieht harmlos aus, verwandelt sich aber ab und an in eine Bestie.
Foto: Vox

Eine Krimi-Serie mit einem Twist. Kann das funktionieren? Auf den ersten Blick wirkt die Story vorhersehbar. Schließlich sind die Märchen und ihr Ausgang bekannt. Aber „Grimm“ löst sich schnell von der Vorgabe, betont die blutrünstige Seite der Grimmschen-Erzählungen und bedient auch ein bisschen die Alltags-Sorgen der Zuschauer: Wie gut kenne ich meine Mitmenschen wirklich? Was steckt hinter der netten Fassade?

In der „Grimm“-Version steckt hier in dem braven Nachbarn von Nebenan in Wahrheit der böse Wolf und auch der anständige Postbote entpuppt sich als ein Monster, das Kinder und junge Frauen entführt und tötet.

Doch es gibt auch weniger blutrünstige Momente: So entsteht zwischen Cop Nick und „Blutbader“ Monroe, einer der Fabelkreaturen, eine unerwartete Freundschaft. Denn Monroe (gespielt von Silas Weir Mitchell) bekämpft seine mörderischen Instinkte - mit Pilates. Szenen wie diese regen zum Schmunzeln an und verleihen der Serie unerwartet Tiefe.

Märchenmotive bunt gemischt

Unterstrichen wird der Mysterie-Aspekt natürlich durch viel unheimliche Musik - zugegeben, wenig innovativ. Dafür mischen die Macher ihre Märchenmotive aber gut durch: So entführt gleich in der erste Folge der „böse Wolf“ ein kleines Mädchen mit rotem Jäckchen. Aber anstatt es direkt zu fressen, mästet er das Kind, das später von Nick Burkhardt gerettet wird, in seiner dunklen Waldhütte, die doch stark an das Knusperhexenhäuschen aus „Hänsel und Gretel“ erinnert.

Fazit: Eine schaurig-schöne Serie für erwachsene Märchen-Fans. Für jüngere Kinder eher ungeeignet.

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