Promi & Show
Alle Neuigkeiten rund um Promis, Stars und Shows in Deutschland und aller Welt.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Neuer „Tatort“-Ermittler: Mein Kommissar ist depressiv und launisch

Von
Jörg Hartmann beim Interview mit Redakteur Bernd Peters.
Jörg Hartmann beim Interview mit Redakteur Bernd Peters.
Foto: Udo Gottschalk
Dortmund –  

Strahlende Augen, hagere Gestalt, Zehn-Tage-Bart, coole Lederjacke. Alles an Jörg Hartmann (43) wirkt lässig. Aber: Der neue Dortmunder „Tatort“-Kommissar ist hypernervös. „Ich weiß wirklich nicht, wie das Ganze ankommt“, sagt er offen – und zeigt uns seinen ersten Fall, der am 23. September ausgestrahlt wird.

Neunzig Minuten später atmet er kräftig durch. „Puh, jetzt geht’s mir besser.“ Kein Wunder – denn es gibt Standing Ovations von den versammelten WDR-Gästen und Fans im Stadion des deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund – und schon pirschen sich Autogrammjäger ran.

Dabei ist sein Kommissar Peter Faber (Ruhrpottler, Witwer, Einzelgänger) eine gewöhnungsbedürftige Figur. Kantig, verschroben. Angekündigt wird er vom WDR als „Sausack“, und da ist was dran.

Vor ausgewähltem Publikum im  BVB-Stadion feierte der Dortmunder „Tatort“ Premiere.
Vor ausgewähltem Publikum im BVB-Stadion feierte der Dortmunder „Tatort“ Premiere.
Foto: dpa

Ihr Kommissar ist depressiv, tablettensüchtig und launisch, Herr Hartmann?! Er grinst: „Ja! Interessant, oder? Viel Stoff für weitere Geschichten...“ Hartmann kennt die Unzulänglichkeiten dieser Figur aus eigener Erfahrung.

„Klar, ich habe auch meine total traurigen Phasen. Ob man das jetzt Depression nennt oder nicht, ist immer eine Frage der Sichtweise. Aber ich kann gut nachvollziehen, was der Faber da durchmacht... Und am Ende will selbst er geliebt werden.“

Sein Kommissar ermittelt per „Rollenspiel“, versetzt sich extrem in Täter hinein, küsst dafür auch schon mal Männer. Und klopft Sprüche ohne Ende! Dem Tatverdächtigen hält er vor: „Morden ist erregend, oder? Manche kriegen davon ’nen Ständer!“

Kollegen auf dem Klo herrscht er an: „Pfoten waschen!“ Und wer sich ihm vorstellt, bekommt zu hören: „Sie haben mich längst gegoogelt. Reicht doch!“

Dabei ist der preisgekrönte Schauspieler (zuletzt mit dem „Deutschen Fernsehpreis“ als bester Schauspieler ausgezeichnet) ein liebender Ehemann, zuvorkommend und freundlich. „Glauben Sie mir, ich kann auch anders“, grinst er.

Wir sind gespannt!

Weitere Meldungen aus dem Bereich Promi & Show
Früher war er angeekelt von sich selbst. Heute versucht Rockmusiker Marius Müller-Westernhagen „das Mäntelchen des Superstars auszuziehen“.
Angeekelt von sich selbst
Marius Müller-Westernhagen hasste sein Image

„Ich konnte meinen Namen nicht mehr hören! Ich war richtig angeekelt“, klagt Marius Müller-Westernhagen. Auf seinem neuen Album rechnet er mit alten Konventionen ab und verabschiedet sich vom Image als „Armani-Rocker“.

Pierre Casiraghi liebt den Motorsport ebenso wie sein verstorbener Vater. Er plant, bei der berühmten Rallye Dakar anzutreten.
Auf den Spuren des Vaters
Pierre Casiraghi wird Rennfahrer

Sein Vater verunglückte bei einem schweren Rennbootunfall. Pierre Casiraghi lässt sich davon jedoch nicht verunsichern. Der 26-Jährige plant, als Rennfahrer bei der berühmten Rallye Dakar zu starten.

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Rudi und Britta Assauer wurden 2013 geschieden.
Bittere Internet-Abrechnung
Warum pestet Frau Assauer bei Facebook?

In Internet rechnet sie bitter ab. Bei uns erklärt Britta Assauer, was ihr Facebook-Post bedeuten sollte.

Promi & Show
Aktuelle Videos
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Aktuelle Promi-Fotogalerien
Mehr EXPRESS.DE