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Krimi-Kritik: Öde „Tatort“-Rückkehr aus der Sommerpause

Lahm: Der Tatort mit (v.l.) Delia Mayer, Stefan Gubser und Peter Freiburghaus.
Lahm: Der "Tatort" mit (v.l.) Delia Mayer, Stefan Gubser und Peter Freiburghaus.
Foto: dpa

Krimi-Kritik von unserem Redakteur Bernd Peters

Deutschland hat solange gewartet. Ein neuer „Tatort“. Endlich! Keine Wiederholung, bei der man nach einer Viertelstunde denkt: Mist, hab’ ich schon gesehen. Früher dauerte die Sommerpause der beliebtesten deutschen TV-Reihe so lange wie Sommerferien.

Sechs Wochen. Heute vom Beginn der frühesten bis zum Ende der letzten Sommerferien (je nach Bundesland). Minimum zwölf Wochen. Dabei gibt’s immer mehr Ermittler... Liebe ARD – das ist Mist!

Kürzere Pause, mehr neue Folgen bitte. Würde auch Simone Thomalla freuen – dann könnte die den Fall behalten, den sie gerade verloren hat...

Ich war trotzdem voller Vorfreude, als der Schweizer „Tatort: Hanglage mit Aussicht“ startete. Doldingers „Düüü-düm, düüü-düm“ erklang, ich war zu Hause. Entzugserscheinungen ließen nach, Glückshormone entfalteten sich.

Neunzig Minuten später wünschte ich mir, die Sommerpause hätte noch eine Woche länger gedauert. Jede Palü-Wiederholung hätte mehr Drive gehabt als dieser Schweizer Käse.

Die Story: Reines Klischee - böse Banker nutzen arme Bauerntrottel aus. Tausendmal gesehen.

Die Schauspieler: Von der Handlung angeödet. Wenn Stefan Gubser eine Waffe zieht, wirkt das wie auf Valium.

Die Figurenzeichnung: Grotesk. Ein Stalker wie ein Hampelmann. Erst gruseliger Killer, dann sabbernder Gutmensch. Ja, was denn nun?

Die Dialoge: Ein schlechter Witz. Gubser im Sessellift zur Kollegin: „Kann nichts passieren. Sind in der Schweiz. Sicherheitsvorkehrungen!“ Er macht die Tür auf. „Hups, doch nicht sicher!“

Das einzig Gute: Nächste Woche dürfen die Kölner Bär und Behrendt ran. In Krimi-Land geht’s anders zu als bei König Fußball: Hier reißen’s die Rheinländer raus! Versprochen.

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