Wirbel um den aktuellen James-Bond-Film „Skyfall“ in China: In der Volksrepublik ist das neueste 007-Abenteuer gerade erst am Montag angelaufen - zwei Monate nach der Weltpremiere - und schon gibt es Ärger um den Film.
Denn: Kino-Fans sind entsetzt, dass die Behörden das Agentenabenteuer gnadenlos verändert und zensiert haben. Gleich an mehreren Stellen wurde die Wahrheit offenbar ein wenig zurechtgebogen.
Zum Beispiel eine Szene, in der ein Auftragskiller in Shanghai einen chinesischen Wachmann umbringt - die wurde komplett aus dem Film herausgeschnitten! Außerdem ist in den Untertiteln gerne mal etwas anderes zu lesen, als die Charaktere in der richtigen Fassung sagen.
Und auch Hinweise auf Prostitution und Folter in China sind offenbar nicht gerne gesehen: Zwei entsprechende Stellen im Film wurden entschärft und bei der Übersetzung sinnentstellt.
Chinesische Bond-Fans sind entsprechend sauer über die Zensur - haben sich doch viele übers Internet bereits die Originalfassung des Films besorgt. Aber „Skyfall“ ist kein Einzelfall: In China sind schon Filme wie „Fluch der Karibik“ oder „Men in Black 3“ nachbearbeitet worden - das Alien-Abenteuer mit will Smith etwa durfte erst ins Kino, als eine Szene rausgeschnitten war, in der sich Außerirdische als Mitarbeiter eines China-Restaurants tarnen...
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