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Amanda Seyfried: Die Unschuldige als Porno-Ikone „Linda Lovelace“

Schauspielerin Amanda Seyfried (27) spielt Porno-Legende Linda Lovelace.
Schauspielerin Amanda Seyfried (27) spielt Porno-Legende Linda Lovelace.
 Foto: Victoria Will/Invision/AP
Berlin –  

Blonde Wallemähne, Kussmund, Kulleraugen: Hollywood-Schauspielerin Amanda Seyfried (27, „Mamma Mia“) wirkt zart und zerbrechlich. Abonniert ist die schöne Blondine auf die Rollen des netten Mädchens.

Doch damit ist jetzt Schluss: Denn Amanda gibt jetzt die verruchte Porno-Ikone. In ihrem neuen Film „Lovelace“ spielt die ewig Unschuldige den „Deep Throat“-Star „Linda Lovelace“.

Mit Porno-Filmen auf Rolle vorbereitet

Dunkle Wuschelmähne statt blonden Locken: Amanda Seyfried als Porno-Legende Linda Lovelace.
Dunkle Wuschelmähne statt blonden Locken: Amanda Seyfried als Porno-Legende Linda Lovelace.
 Foto: AP

Für die Rolle hat Seyfried ihre blonde Mähne gegen einen braunen Wuschelkopf eingetauscht und die züchtigen Kleider müssen im Film einem knappen Monokini weichen. Seyfried will den Image-Wechsel, hat sich sehr genau auf die ihre tragische Rolle vorbereitet: Sie habe sich für die Rolle mit Porno-Filmen und Büchern vorbereitet und auch mit den Kindern von „Linda Lovelace“, erklärte Seyfried.

Amanda Seyfried stellte am Samstag ihren neuen Film Lovelace auf der Berlinale vor.
Amanda Seyfried stellte am Samstag ihren neuen Film "Lovelace" auf der Berlinale vor.
 Foto: Getty Images

Den Film hat sie mit Bedacht gewählt: „Ich wollte dieser Frau eine Stimme geben“, so Seyfried bei der Vorstellung des Films am Samstag auf den 63. Berliner Filmfestspielen. Sexuelle Ausbeutung und häusliche Gewalt seien nach wie vor „schrecklich weit verbreitet“, sagte die Schauspielerin.

„Deep Throat“ erfolgreichster Erotik-Streifen aller Zeiten

„Lovelace“ zeichnet das Leben der Hauptdarstellerin des Films „Deep Throat“ nach, der in 70er Jahren ein Kassenschlager war und als erfolgreichster Pornofilm aller Zeiten gilt. Linda Boreman, so ihr bürgerlicher Name, bezichtigte später in einem Enthüllungsbuch ihren damaligen Mann, Chuck Traynor, sie mit Waffengewalt zur Pornografie genötigt zu haben.

Jeffrey Friedman, der zusammen mit Rob Epstein Regie führte, sagte, einige Menschen seien bei der sexuellen Revolution der 60er Jahre auf der Strecke geblieben. Linda Boreman sei in die Pornoindustrie geraten, als sie auf der Suche nach ihrer eigenen Sexualität gewesen sei. Danach habe sie dafür kämpfen müssen, auch ihre eigene Identität zu finden. Nachdem ihrem Ausstieg aus der Branche bekämpfte Borneman die Pornografie. Sie starb im Jahr 2002 mit 53 Jahren an den Folgen eines Autounfalls.

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