Was ist gut im Veedel, was funktioniert nicht so richtig? Natürlich: Porz ist vielfältig und bunt - und so auch die Meinungen der Porzer über ihren Stadtteil. „Baustellen“ und Probleme in Porz gibt es auch und Sorgen um die Geschäfte in der Innenstadt oder wegen der wenigen Freizeitangebote für Pänz. Doch vieles ist gut – das Rheinufer wunderschön. Und wem es langweilig wird: Die KVB-Anbindung in die Kölner City ist prima. Im EXPRESS verraten Porzer ihre Tops und Flops.
Top: „Ich lebe hier seit fast 50 Jahren. Es wäre schöner, wenn etwas im Zentrum passiert - so wie in Zündorf.“
Flop: „Der Wochenmarkt wird immer dünner. Seit der Hertie zu ist, kriegt man hier keinen Knopf oder Reißverschluss mehr. “
Top: „Ursprünglich komme ich aus Marburg. Seit sechs Jahren arbeite ich im Porzer Krankenhaus. Gut finde ich hier die billigen Wohnungen.“
Flop: „Wir werden bald wegziehen. Denn es ist nicht viel los hier. Mehr Einkaufsmöglichkeiten wären notwendig.“
Top: „Man hat eine gute Anbindung mit der KVB, die fährt auch nachts. Bei schönem Wetter geht's an den Rhein.“
Flop: „Die Innenstadt ist irgendwie nicht mehr das Wahre. Und auch sonst ist nicht viel los.“
Er überlebte den Archiv-Einsturz
Gebhard Aders aus Porz gehörte zu den letzten Nutzern des Stadtarchivs. Sein Thema zu der Zeit: Wie die Porzer den Bombenkrieg in Köln erlebten. Erstmals werden hier Auszüge aus Aders Schilderungen des 3. März 2009 veröffentlicht.
Expedition Porz
Porz wurde vor 60 Jahren zur Stadt - für einen Zeitraum von 25 Jahren. Anlass für eine EXPRESS-Jubiläums-Tour durchs Veedel. Heute ist der Stadtbezirk ein großes, starkes, spannendes Stück Köln.
"Rette mich, wer kann"
„Hallo zusammen. Ich bin der Marktplatz von Porz. Man sagt, ich sei hässlich. Ich kann allen, die mich nicht mögen, leider nicht widersprechen. Mich kann man nicht schönreden. Ich brauche Hilfe!"