Der 16. September 1951 war ein großer Tag für Porz: Porz wurde Stadt! Der Bürgermeister hieß Kafka (Alfons), der Stadtdirektor Kurth (Melchior). 60 Jahre ist das her: Aus Anlass des Jubiläums bat das Bezirksamt Porzer Schüler, an einem Wettbewerb teilzunehmen unter der Überschrift: „Wie sehe ich mein Porz?“
Entstanden sind so viele Beiträge, die Arbeiten von Schülern der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Schmittgasse, der Max-Planck-Realschule und der Kopernikus-Hauptschule sind im Rathaus-Foyer ausgestellt.
Anna Fruhen, Lehrerin der letztjährigen 4. Klasse der GG Schmittgasse: „Ich war überrascht, wie detailliert die Kinder ihr Porz und ihre Umgebung wahrgenommen haben. Beispielsweise die knorrigen Bäume an der Rheinpromenade vor dem Rathaus, die Schwäne auf den Groovteichen, die Eisdiele, die Haltestelle Porz Markt – natürlich mit den dazugehörigen Tauben, das Zündorfbad, die Linie 7. Die Kinder haben mit viel Eifer und Freude an ihren Werken gearbeitet. Das Verpacken der Bilder und «Abschiednehmen » von den mühevoll erarbeiteten Kunstwerken fiel einigen einwenig schwer...“
Er überlebte den Archiv-Einsturz
Gebhard Aders aus Porz gehörte zu den letzten Nutzern des Stadtarchivs. Sein Thema zu der Zeit: Wie die Porzer den Bombenkrieg in Köln erlebten. Erstmals werden hier Auszüge aus Aders Schilderungen des 3. März 2009 veröffentlicht.
Expedition Porz
Porz wurde vor 60 Jahren zur Stadt - für einen Zeitraum von 25 Jahren. Anlass für eine EXPRESS-Jubiläums-Tour durchs Veedel. Heute ist der Stadtbezirk ein großes, starkes, spannendes Stück Köln.
"Rette mich, wer kann"
„Hallo zusammen. Ich bin der Marktplatz von Porz. Man sagt, ich sei hässlich. Ich kann allen, die mich nicht mögen, leider nicht widersprechen. Mich kann man nicht schönreden. Ich brauche Hilfe!"