Die Glashütte in Porz -das größte Jugendzentrum (2500 Quadratmeter ) in NRW, mit nicht minder großen Aufgaben, die vor der Einrichtung liegen. Wir stellen das neue Teamrund um Leiterin Petra Riemann vor. Sie kündigt an: „Wir starten jetzt durch!“
Das erklärte Ziel: „Die Glashütte neu aufbauen. Wir sind ein Jugend- und Gemeinschaftszentrum, wollen für Jung und Alt da sein“, erklärt die Leiterin.
„Wir wollen unser Potenzial daran setzen, denen etwas zu bieten“, so Petra Riemann. Seit Januar ist sie mit ihren Kollegen am Start, es werden Senioren- PC-Kurse angeboten, für Pänz ein Flohmarkt organisiert oder das hütteneigene Tonstudio im Keller für Interessierte zur Verfügung gestellt. Und auch darum geht es: Jugendliche sollen ihre Stärken und Sourcen rausfinden, mit erzieherischer Arbeit in guter Atmo. Beim Photoworkshop “Wunsch ich“ haben Adina, Kerstin, Lisa, Corinna ihr Selbstvertrauen gestärkt und dabei viel Spaß gehabt.
Doch die Aufbruchsstimmung des Teams wird getrübt. Die anstehenden Kürzungen für Kurze haben sich schon ausgewirkt: statt vier Tage wird die Hütte nur an drei Tagen in der Woche geöffnet, das Sommerferienprogramm wurde auf zwei Wochen verkürzt. Durch die Vermietung von leeren Räumen kommen ein paar Euro in die leere Kasse des Jugendzentrums.
Drei Räume haben Evelyn Götz und Daniela Klohe in der Glashütte angemietet. Die Familientherapeutin und Sozialpädagogin kümmern sich um verhaltensauffällige Kinder, auch zusammen mit dem Jugendamt und dem Jugendzentrum. “Wir haben viele schöne Ideen. Und uns liegen die Leute am Herzen, erklärt Evelyn Götz ihren Antrieb.
Er überlebte den Archiv-Einsturz
Gebhard Aders aus Porz gehörte zu den letzten Nutzern des Stadtarchivs. Sein Thema zu der Zeit: Wie die Porzer den Bombenkrieg in Köln erlebten. Erstmals werden hier Auszüge aus Aders Schilderungen des 3. März 2009 veröffentlicht.
Expedition Porz
Porz wurde vor 60 Jahren zur Stadt - für einen Zeitraum von 25 Jahren. Anlass für eine EXPRESS-Jubiläums-Tour durchs Veedel. Heute ist der Stadtbezirk ein großes, starkes, spannendes Stück Köln.
"Rette mich, wer kann"
„Hallo zusammen. Ich bin der Marktplatz von Porz. Man sagt, ich sei hässlich. Ich kann allen, die mich nicht mögen, leider nicht widersprechen. Mich kann man nicht schönreden. Ich brauche Hilfe!"