Edwin Preibisch ist Feuer und Flamme für seine große Leidenschaft: Feuerzeuge. Gesammelt hat der Achtzigjährige zwar einiges, aber nur das Spiel mit dem Feuer ließ ihn nicht mehr los: „Mein Leben sind Feuerzeuge.“ Mittlerweile besitzt er 20 000 Exemplare und stellt sie im seinem eigenen Museum aus.
Haben sie mal Feuer? Edwin Preibisch bestimmt. Denn bei ihm können Sie auswählen - zwischen tausenden von verschiedenen Modellen: Ob als Kalashnikov, Vespa-Roller, Schneemann, in Sonnenbrillen- oder Milchkannenform - kaum ein Feuerzeugmodell, das es in dem Museum nicht gibt. „Früher hatte ich ein Geschäft an der Agneskirche in Köln, dann rutschte ich 1965 in die Entwicklung und den Verkauf von Feuerzeugen“, so der passionierte Sammler.
Preibisch reparierte und sanierte Feuerzeuge, machte sich damit einen Namen in der Branche: „Rowenta, Myflam, Ronson - für die habe ich jahrelang als Händler, Großhändler und Reparateur gearbeitet.“
Heute noch ist er die Notrufzentrale für Feuerzeug-Probleme, bekam so über die Jahr viele Exemplare zugeschickt. „Manche Kunden holten die fertigen Feuerzeuge nicht ab.“ Ehefrau Hannelore sieht den Sammeleifer ihres Mannes auch nach 46 Jahren Ehe gelassen: „Mit so vielen Feuerzeugen habe ich ihn nicht kennengelernt. 20 Jahre hat er davon geredet, dann wurden uns Vitrinen angeboten, und da dachte er: Dann mach' ich ein Museum auf.“
1999 war Museumseröffnung, seitdem ist viel passiert. „2005 hatte ich Indianer aus Kanada da. Wir haben Feuer gemacht, getanzt, eine Tabakplantage aufgebaut“, schwärmt er. Neben dem Museum verkauft er auch heute noch in seinem Tabakladen Raucherware.
Er überlebte den Archiv-Einsturz
Gebhard Aders aus Porz gehörte zu den letzten Nutzern des Stadtarchivs. Sein Thema zu der Zeit: Wie die Porzer den Bombenkrieg in Köln erlebten. Erstmals werden hier Auszüge aus Aders Schilderungen des 3. März 2009 veröffentlicht.
Expedition Porz
Porz wurde vor 60 Jahren zur Stadt - für einen Zeitraum von 25 Jahren. Anlass für eine EXPRESS-Jubiläums-Tour durchs Veedel. Heute ist der Stadtbezirk ein großes, starkes, spannendes Stück Köln.
"Rette mich, wer kann"
„Hallo zusammen. Ich bin der Marktplatz von Porz. Man sagt, ich sei hässlich. Ich kann allen, die mich nicht mögen, leider nicht widersprechen. Mich kann man nicht schönreden. Ich brauche Hilfe!"