16 Jahre arbeitete er in seinem Atelier in den Hallen des Dielectra-Elektrotechnik-Unternehmens, bis 2009 die Räume abgerissen wurden. Dann fand Künstler Helmut Tollmann in dem ehemaligen Bistro ein neues Zuhause. Der „Kunstraum Porz“ - ein Objekt für eine gewisse Zeit, für gewisse Projekte.
Durch Porz gehen und Kunst sehen - eher ungewöhnlich in Kölns größtem Stadtbezirk. Denn: „Ein Künstler hat es hier schwer. Es gibt zwar tolle Künstler, aber keine Unterstützung von der Stadt“, weiß Helmut Tollmann. Er wollte das ändern und auch andere Künstler fördern, bekam dafür mit dem Verein zur Förderung bildender Künstler Porz e.V. vom Vermieter des Objekts eine tolle Chance: „Solange das Hertie- Objekt leer steht, kann ich den Raum hier mieten.“ Die nächste Ausstellung ist schon in Planung, Tollmann weiß aber, dass die Zeit drängt: „Der Kunstraum wird bestimmt bald ein Bistro oder eine Spielhölle. Das hier war ein Segen.“
Er überlebte den Archiv-Einsturz
Gebhard Aders aus Porz gehörte zu den letzten Nutzern des Stadtarchivs. Sein Thema zu der Zeit: Wie die Porzer den Bombenkrieg in Köln erlebten. Erstmals werden hier Auszüge aus Aders Schilderungen des 3. März 2009 veröffentlicht.
Expedition Porz
Porz wurde vor 60 Jahren zur Stadt - für einen Zeitraum von 25 Jahren. Anlass für eine EXPRESS-Jubiläums-Tour durchs Veedel. Heute ist der Stadtbezirk ein großes, starkes, spannendes Stück Köln.
"Rette mich, wer kann"
„Hallo zusammen. Ich bin der Marktplatz von Porz. Man sagt, ich sei hässlich. Ich kann allen, die mich nicht mögen, leider nicht widersprechen. Mich kann man nicht schönreden. Ich brauche Hilfe!"