Ensen: Der Name ( keltischen Ursprungs) bedeutet fließendes Wasser. Wir erleben Gespenstisches: Eine ganz Zeit lang passieren uns weder Schiffe noch irgendwelche Menschen. Echt: Das ist wie Endzeitkulisse!
Westhoven: Nur für Anlieger geht’s hinterm ehemaligen Stollwerck an Schrebergärten und einer Pferdeherde vorbei auf die Porzer Ringstraße: Hier befindet sich die Kölner Forensik für psychisch kranke Straftäter.
Gremberghoven: Reinhard-Cremer-Boulevard? Ein Boulevard auf dem größten- Rangierbahnhof von NRW? Wir erfahren: Bahner haben Humor - sie haben ihrem Ex-Chef so ein Denkmal gesetzt. Ein feiner Zug.
Finkenberg: Willkommen in Kölns jüngstem Stadtteil (seit 2007) – oft noch „Demo“ genannt (Demonstrativ-Bauvorhaben, 1972). Wir bewegen uns zwischen Hochhäusern, Bungalows – und einem Basketballfeld.
Eil: Autokino – muss man mal erlebt haben! Heute um 20.30 Uhr z.B. läuft die Science-Fiction-Komödie „Attack the Block“ ( 7 Euro). Demnächst: „Wickie“, „Johnny English – jetzt erst recht“ sowie der neue Robert De Niro („Killer Elite“).
Urbach: Seit 1974 gibt es das Eiscafé Arcobaleno (Regenbogen). Neue Chefin im Porzer Klassiker ist Debora Bortone (22) - ihre Eltern Orlando & Eva hatten sich vor 25 Jahren im Arcobaleno kennengelernt....
Elsdorf: Wenn man seine Ruhe haben will, ist man in Elsdorf wohl richtig. Gepflegter Rasen, dezenter Verkehr, Passanten: Während der Expedition Fehlanzeige. Dabei hätten wir Bernd Cullmann gerne gesehen.
Zündorf: Die Fontäne, das Wahrzeichen der Freizeitanlage Groov mit Yachthafen, Ausflugslokalen, einem Minigolfplatz und der Rheinfähre, die von hier rüber nach Weiß führt.
Langel: Am Ortseingang: Hinter der Ruine, in der früher Punker lebten, steht die Mühle - bewohnt vom Ehepaar Robinson mit Kindern und Hunden: Mrs.Robinson zog aus Niederkassel hierher, Mr. Robinson aus Südafrika.
Libur: Wir treffen den Alt-Liburer und Schweizer (!) Staatsbürger Siegfried Marti (78) im Ortskern, während er die Feier zu einer goldenen Hochzeit im Dorf vorbereitet. Sein Opa wanderte einst aus den Alpen ein.
Wahn: Kurios: Die Uralt- Telefonzelle am Schloss, aufgestellt von Studenten, die hier Interviews drehten, u.a. mit Ex- WDR-Intendant Pleitgen. Im Schloss befindet sich die Theaterwissenschaftliche Uni-Sammlung.
Wahnheide: Vorbei an einer der größten Kasernen Deutschlands, dem Luftwaffenstützpunkt Wahn (300 Hektar, 4200 Soldaten, 1200 zivile Beschäftigte). Am Eingang gibt’s ein Salut für die Autofahrer.
Grengel: 1968 eröffnete das Hotel Spiegel. Udo Jürgens war hier Gast. Die Hoch-Zeit erlebte das Hotel, als es das Holiday Inn am Flughafen noch nicht gab. Chef Werner Spiegel (69) arbeitete einst im Excelsior.
Lind: Hier lebt Guido Cantz. Hier hat das Stadtarchiv eine Zwischenbleibe gefunden. Hier hat Hühnerbesitzer Karl Suikowski (76) einen Eierschrank aufgestellt: Einfach zwei Euro reinschmeißen und Eier rausnehmen.
Die Porz-Fahne aufs Auto und es konnte losgehen. Knut Nöhrbaß von „Foto Stephan“ schoss das Bild des EXPRESS-Teams vor der Abfahrt aus der Porzer City mit dem charakteristischen Rathausturm.