Die drei Parteivorsitzenden der schwarz-gelben Koalition haben am Freitagabend erste Beratungen über die Nachfolge des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff beendet.
Nach gut vier Stunden im Kanzleramt gingen Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Philipp Rösler (FDP) auseinander, ohne eine Stellungnahme abzugeben.
Am Samstagmorgen soll die Runde erneut tagen, dann erweitert um die Fraktionschefs, wie die Nachrichtenagentur dapd aus Koalitionskreisen erfuhr.
Einer der heiß gehandelten Kandidaten sagte bereits ab: Verteidigungsminister Thomas de Maizière steht für eine Kandidatur für das Bundespräsidentenamt nicht zur Verfügung.
Der CDU-Politiker verwies am Freitag in Washington während seines USA-Besuchs darauf, dass er dies bereits in den vergangenen Wochen deutlich gemacht habe. „Meine Äußerung von damals gilt weiter“, sagte de Maizière.
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