Rom - Veronica Lario (52) hat die Nase voll. Medienberichten zufolge will sich die Ehefrau des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi (72) scheiden lassen.
Das offensichtliche Interesse Berlusconis an jungen Frauen sorgte erst kürzlich für mächtig Krach im Hause Berlusconi. Mit dem Besuch der Geburtstagsfeier einer 18-Jährigen hat der Ministerpräsident seiner Ehe nun wohl den Todesstoß versetzt.
Wie die Zeitungen „La Republica“ und „La Stampa“ am Sonntag berichteten, hat sich die 52-jährige Lario bereits eine Anwältin genommen. Diese soll nun so schnell wie möglich die Scheidung einreichen.
„Meine Ehe ist zu Ende. Ich kann nicht bei einem Mann bleiben, der mit Minderjährigen verkehrt“ soll Lario laut „La Republica“ zu einer Freundin gesagt haben. Auf den Geburtstagspartys seiner eigenen Kinder hatte sich Berlusconi demnach nie blicken lassen.
Erst vor kurzem hatte Veronica Lario mit einem öffentlichen Wutausbruch › für Aufsehen gesorgt: Das Interesse ihres Mannes an jungen hübschen Frauen war der 52-Jährigen ein Dorn im Auge. Dass die Partei ihres Mannes Moderatorinnen und andere attraktive Frauen als Kandidatinnen für die Europawahlen im Juni aufstellen wollte, die über keinerlei Erfahrung verfügen machte Lario rasend: Damit würde „die Glaubwürdigkeit aller Frauen“ gefährdet, so Lario in einem offenen Brief. Die Riege hübscher Frauen verschwand daraufhin von der Kandidatenliste.
Mehr Berlusconi-Aussetzer:
Berlusconi sorgt für Handy-Skandal ›
Berlusconi vergleicht Notlager mit Campingurlaub ›
„Braun gebrannt“: Berlusconi beleidigt Obama ›
Heiß: BH-Demo gegen Berlusconi ›
Ford gehört wieder das eigene Logo
In seiner Not hatte Ford vor sechs Jahren seine Fabriken, seine Modelle und sogar sein Markenzeichen verpfändet, um an frisches Geld heranzukommen.
Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Wulff ein
Laut einem Medienbericht sind die Ermittlungen gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff abgeschlossen. Derzeit gebe es eine "abschließende Prüfung der Verdachtslage", heißt es.
Kipping und Schwabedissen kandidieren
Die Linken-Parteivize Katja Kipping und die gescheiterte Spitzenkandidatin bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl, Katharina Schwabedissen, wollen gemeinsam für den Vorsitz der Bundespartei kandidieren.