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Überraschender Einblick: Kraft: Zu Hause kocht mein Mann

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Hannelore Kraft mit ihrer Mutter Anni, ihrem Mann Udo und ihrem Sohn Jan.
Hannelore Kraft mit ihrer Mutter Anni, ihrem Mann Udo und ihrem Sohn Jan.
Foto: IMAGO
Düsseldorf –  

Der Job als Landesmutter - für NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (51) heißt das: ein Leben voller Termine. Bleibt da noch viel Zeit fürs Private? Wie bekommt die zweitmächtigste Frau Deutschlands das alles als Ehefrau und Mutter eines 19-Jährigen in Griff?

Bei der Aufzeichnung des „West ART Talks“ von Bettina Böttinger (wird Sonntag um 11 Uhr im WDR-Fernsehen ausgestrahlt), bei der das Magazin „frauTV“ gewürdigt wird, gab die „Herzdame der SPD“ ehrliche und intime Einblicke in ihr Leben abseits der Politik.

Hausarbeit daheim in Mülheim an der Ruhr ist dabei überhaupt nicht ihr Ding. „Ich mach’ gar nichts. Ich bin Pascha“, bekennt sie freimütig. „Ich habe mich sehr früh davon verabschiedet, Hausfrau und Mutter sein zu können. Wenn man zeitlich unterwegs ist wie ich, geht es einfach nicht.“

Die Familie hat sich drauf eingestellt: „Mein Mann kocht und wäscht, meine Mutter, die bei uns in einer separaten Wohnung wohnt, bügelt, Gott sei Dank. Und einmal die Woche kommt jemand, der uns beim Putzen hilft.“

Aber die Männerwirtschaft hat auch so ihre Tücken: „Ich habe lernen und akzeptieren müssen, dass mein Sohn und mein Mann einen anderen Ordnungssinn haben.“

Und wie hat ihr Mann Udo (50), einst selbstständiger Elektroinstallateurmeister, ihren Karrieresprung erlebt? „Als ich plötzlich mehr verdiente als er, war es schwer für ihn. Er musste erst mal umdenken. Es war nicht einfach für ihn, in die neue Rolle reinzuwachsen und den Haushalt zu schmeißen.

Natürlich haben die Freunde gewitzelt, dass er irgendwann das Kochen übernommen und die Wäsche gewaschen hat. Aber es ist für die Qualität unserer Beziehung gut, auf Augenhöhe zu sein und zu wissen, was der andere leistet.“

Und was fühlte sie als Mutter, als sie ihren Sohn Jan (der heute studiert) erstmals in den Kindergarten brachte? „Ich habe da gelernt, dass es mir nicht wehtut, wenn ich ihn an der Tür abgeben musste.“ Die Liebe habe sich durch andere Betreuungspersonen potenziert, die Liebe zum Kind werde dadurch nicht weniger.

Und dann gibt sie noch überraschende Einblicke, was Macht für Reaktionen auslösen kann: „Bei Männern gilt Macht als erotisch. Doch dass eine mächtige Frau in den Augen der Männer sexier werde, wage sie zu bezweifeln: „Je mehr Macht ich hatte, desto weniger Männer haben mich angemacht. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich dann gestresster bin, ich weiß es nicht.“ Und lachend fügt sie hinzu: „Das ist hier kein Aufruf. Ich bin verheiratet!“

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