Die Schweizer Bankdaten-CD macht die Steuersünder in Deutschland nervös. Mittlerweile strömen sie zu Tausenden in die Finanzämter: Bislang haben sich rund 3220 Steuerflüchtige selbst angezeigt, berichtet die "Welt".
Und die sich daraus ergebenden Nachzahlungen (jeweils 100.000 bis 150.000 Euro pro Selbstanzeige) summieren sich zu einem gigantischen Betrag: 483 Millionen Euro sollen so in die Staatskasse gespült werden. In diesem Betrag sind die Strafen für diejenigen Steuerflüchtigen, die erst später enttarnt werden, noch nicht enthalten.
Im Ländervergleich fällt die Zahl der Selbstanzeigen in Nordrhein-Westfalen besonders hoch aus. Hier haben sich bislang 572 Steuersünder freiwillig gemeldet. Damit liegt nur Bayern mit 644 Selbstanzeigen weiter vorn.
Deutlich weniger Anzeigen gab es dagegen in den neuen Bundesländern. Weil viele unversteuerte Einnahmen noch vor der Wiedervereinigung in die Schweiz verbracht wurden, sei die Zahl der Steuersünder naturgemäß niedriger.
Wulff: Nierenkolik und neue Vorwürfe
Nur wenige Tage nach seinem Rücktritt wurde der Ex-Präsident von einem Rettungswagen aus seiner Noch-Dienstvilla in Dahlem abgeholt. Der Grund: Ein Nierenkolik! Derweil gibt es neue Vorwürfe gegen den ehemaligen Bundespräsidenten.
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