Alte Postleitzahlen ade! War das damals ein Aufstand, als die damalige Bundespost Anfang 1993 mit großem Tamtam von einer überdimensionalen Hand namens Rolf verkündeten ließ: „Fünf ist Trümpf!“
Im gerade wiedervereinigten Deutschland sollten zur Jahresmitte fünfstellige Postleitzahlen eingeführt werden. Das alte System war ineffizient geworden: Gut 800 Orte in West und Ost hatten die gleichen Ziffern - etwa Bonn und Weimar oder Mainz und Gera. Zur Unterscheidung musste diesen Postleitzahlen damals ein W beziehungsweise ein O vorangestellt werden.
Das neue fünfstellige System sollte Klarheit schaffen: Die ersten beiden Ziffern der neuen PLZ stehen für die genaue geografische Zuordnung. Die drei folgenden Zahlen zeigen an, wo der Empfänger wohnt, ob es sich um einen Großkunden oder ein Postfach handelt. Zu den neun Postleitzonen - das ist die erste Ziffer der Postleitzahl - kam mit der 0 eine zehnte hinzu.
Das System kam zunächst gar nicht gut an: „Wie nur soll ich mir meine neue Postleitzahl merken?“, fragten sich viele Leute in den Wochen und Monaten vor der Einführung. Von Amtswillkür war die Rede und von „Postleidzahlen“. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ titelte: „Das Wort Chaos hat fünf Stellen“.
Das alles ist heute Schnee von gestern: Inzwischen werden die Postleitzahlen wie selbstverständlich hingenommen. Ohnehin erinnern sich heute schätzungsweise 15 Millionen Menschen nicht mehr an den Zank von damals, an die Werbefigur Rolf und die Losung der Post: „Fünf ist Trümpf“. Sie waren damals noch gar nicht geboren.
Terror-Alarm bei deutschen Fanmeilen!
Schock wenige Stunden vor dem Anpfiff: Wie der Spiegel berichtet, wurde Terror-Alarm für deutsche Fanmeilen ausgelöst - sind die Fans in akuter Gefahr? Die Rede ist von „ernstzunehmenden Hinweisen“!
NRW-CDU-Chef Armin Laschet in Klinik
Der 52-Jährige leidet an einer Erkrankung des Dickdarmes. Er musste mehrere Termine absagen, darunter seine Teilnahme an Raabs Show „Absolute Mehrheit“.
Länder fordern einheitliche Strafe für Kiffer
Die Freigrenze beim Haschisch-Besitz ist in Deutschland nicht einheitlich. Das wollen die Innenminister jetzt ändern.