Wegen krasser Sicherheitslücken (EXPRESS.DE berichtete) wird der Download der Software für den neuen elektronischen Personal-Ausweis gestoppt.
Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) bestätigte den Fehler, den Hacker Jan Schejbal aufgedeckt hatten.
Bei dem neuen Personalausweis und der dazugehörigen Software handele es sich um ein neuartiges und komplexes System. „Wichtig ist, dass jetzt sofort reagiert wird“, sagte HPI-Leiter Christoph Meinel.
Nach dem Hack sei der Download-Server beim Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) abgeschaltet worden.
Die Prüfung des Vorgangs laufe aber noch, so dass man derzeit nicht auf Details eingehen könne.
Die Sicherheitslücke steckt nach Angaben von Schejbal und Meinel in der Aktualisierungsroutine der Software. Wegen einer fehlerhaften Implementierung von Verschlüsselungsmechanismen können unter bestimmten Umständen bösartige Dateien auf die Festplatte eines PCs mit der AusweisApp geschrieben werden.
Mit der AusweisApp können Besitzer des neuen Personalausweises Daten des Dokumentes in die digitale Welt übertragen, um beispielsweise Online-Einkäufe vorzunehmen oder Versicherungen abzuschließen.
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Grund für die Erhöhung sei der technische Fortschritt. Die Speicherkapazitäten für urheberrechtlich geschütztes Material seien in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, erklärte ein Gema-Sprecher.
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