Empfehlen | Drucken | Kontakt22.01.2009 - 00:00 Uhr

Peinlicher Versprecher: Obama musste verpatzten Amtseid wiederholen

Washington - Ein holpriger Start ins neue Amt: Der neue US-Präsident Barack Obama hat den offiziellen Amtseid verpatzt. Vor einem Millionenpublikum verhaspelte er sich - und musste die Vereidigung "sicherheitshalber" wiederholen. Peinlich, peinlich.

Am Mittwochabend (Ortszeit) musste der Oberste Richter John Roberts eigens ins Weiße Haus kommen und Obama die Eidesformel zum zweiten Mal abnehmen.

Rechtsexperten waren sich zwar sicher, dass die Vereidigung bei den Feierlichkeiten auf den Stufen des Kapitols gültig gewesen sei. Aber: Der Eid ist Teil der amerikanischen Verfassung. Weil ein Wort nicht an der richtigen Stelle gesprochen worden sei, habe man jede Unsicherheit ausräumen wollen, hieß es in einer Erklärung des Weißen Hauses.

Die meisten Beobachter gaben Richter Roberts die Schuld am Versprecher. Der erste Fehler: Obama hatte die ersten zwei Worte "Ich, Barack..." bereits gesprochen, bevor der Richter überhaupt den Beginn des Textes ganz über die Lippen gebracht hatte.

Es folgte eine verlegene Stille. Und der Richter war offenbar so verwirrt, dass er den Text durcheinander brachte und das Wort "getreulich" vergaß. Obama half ihm auf die Sprünge, doch dann ließ er das Wort "verwalten" aus. Und Obama wiederholte genau diese falsche Version des Amtseides.

Obamas Eidesformel lautet: "Ich, Barack Hussein Obama, schwöre feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten getreulich verwalten und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften erhalten, schützen und verteidigen will. So wahr mir Gott helfe."

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