Der zum Rewe-Konzern gehörende Elektronikhändler ProMarkt will mit einem gestrafften Filialnetz und aufgemöbelten Läden aus den roten Zahlen kommen.
In diesem Jahr schließe ProMarkt zehn unrentable Läden, sagte ein Sprecher des ProMarkt-Mutterkonzerns Rewe am Dienstag in Köln.
Die Zahl der Filialen von ProMarkt gehe von bisher 70 auf 60 zurück. Damit würden 290 von bisher 1890 Vollzeitarbeitsplätzen gestrichen.
„ProMarkt investiert massiv“, betonte der Rewe-Sprecher. Nach einem neuen Filialkonzept seien bereits zwei Läden in Köln und in Essen umfassend modernisiert worden. Schrittweise würden auch die anderen Filialen umgestellt. Zur genauen Höhe der Investitionen machte der Mutterkonzern Rewe keine Angaben.
Dem Vernehmen nach summieren sich die Gesamtausgaben für neue Ladeneinrichtungen und die Werbung auf einen zweistelligen Millionenbetrag über mehrere Jahre verteilt.
ProMarkt ist nur in Deutschland aktiv. 2011 sank der Umsatz um 3,8 Prozent auf 0,6 Milliarden Euro.
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