Empfehlen | Drucken | Kontakt01.02.2012 - 17:04 Uhr

Mitt Romney: Dieser Mann will Obama ablösen

Mitt Romney will Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden.
Mitt Romney will Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden.
Foto: dpa
Tampa –  

Mitt Romney, ehemaliger Gouverneur von Massachusetts, hat ein Ziel: Er will Barack Obama als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ablösen. Auf seinem Weg dahin hat der 64-Jährige eine weitere Hürde genommen. Bei den US-Vorwahlen der Republikaner setzte sich Romney in Florida klar gegen seinen Konkurrenten Newt Gingrich durch.

Nach Auszählung von etwa 98 Prozent der Stimmen kam Romney bei der parteiinternen Abstimmung am Dienstag auf 46 Prozent. Gingrich war mit 32 Prozent weit abgeschlagen. Als Sieger in Florida erhält Romney die Stimmen aller 50 Delegierten des Staates beim Nominierungsparteitag im August - es sind die meisten aller bisher entschiedenen Vorwahlen. Insgesamt steht es zwischen den beiden aussichtsreichsten Kandidaten jetzt 87 zu 26. Am Ende sind mindestens 1.144 Delegiertenstimmen nötig, um als Kandidat der republikanischen Partei nominiert zu werden.

Im Rennen sind weiterhin noch der frühere Senator Rick Santorum und der frühere Abgeordnete Ron Paul. Ihnen werden jedoch kaum Chancen zugesprochen. Bei der Vorwahl in Florida erhielten sie lediglich 13 und 7 Prozent der Stimmen. Romney sagte, er sei bereit „diese Partei und unsere Nation zu führen“.

Gingrich kündigte bereits am frühen Abend an, er werde in jedem Fall weiter um die Kandidatur kämpfen. Nach seiner überraschend deutlichen Niederlage in South Carolina Ende Januar war Romney zuletzt deutlich aggressiver gegenüber seinem Rivalen Gingrich aufgetreten. Der ehemalige Gouverneur und seine Verbündeten investierten in Florida allein 14 Millionen Dollar (10,7 Millionen Euro) in Fernsehwerbung. Gingrich kam mit seinen Unterstützern nur auf etwa drei Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro).

Romney geht nun als Favorit in eine Serie weniger bedeutender Entscheidungen im kommenden Monat. Nach der Wahl in Florida müssen sich die Kandidaten in rascher Folge im Februar sieben weiteren Vorwahlen stellen. Den Anfang macht am Samstag Nevada. Danach folgen die Abstimmungen in Colorado, Minnesota und Maine sowie die nicht bindende Vorwahl in Missouri. In Arizona und Michigan wird am 28. Februar gewählt.

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