Geld macht auch nicht glücklich! Nur kein Neid also auf die Milliardäre dieser Welt:
Der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim (70) ist der neuen Milliardärs-Liste des Wirtschafts-Magazin „Forbes“ zufolge der reichste Mensch der Welt. Sein geschätztes Vermögen von 53,5 Milliarden Dollar platzierte ihn knapp vor Microsoft-Gründer Bill Gates (53 Milliarden Dollar), der auf Platz zwei landete.
Das Top-Trio der Milliardäre
Platz 1: Der mexikanische Telekommunikations-Tycoon Carlos Slim Helu; geschätztes Vermögen: 53,5 Milliarden Dollar (rechts)
Platz 2: Microsoft Gründer Bill Gates; geschätztes Vermögen: 53 Milliarden Dollar
Platz 3: Großinvestor Warren Buffet; geschätztes Vermögen: 47 Millliarden (links)
Inder auf dem Vormarsch
Der indische Ölmagnat Mukesh Ambani (Foto) kommt mit geschätzten 29 Milliarden Dollar Vermögen auf Platz 4.
Auf Platz 5 der indische Stahlmagnat Lakshmi Mittal. Sein geschätztes Vermögen: 28,7 Milliarden Dollar laut Forbes.
Reichster Europäer auf Platz 7
Auf Platz 6 Lawrence Ellison (USA). Er ist Gründer des Software-Konzerns Oracle. Geschätztes Vermögen: 28 Milliarden Dollar.
Reichster Europäer ist der Franzose Bernard Arnault auf Platz 7. Sein Vermögen beträgt geschätzte 27,5 Milliarden Dollar.
Der Rest der Top Ten
Mit 27 Milliarden Dollar geschätztem Vermögen landet der brasilianische Geschäftsmann Eike Batista auf Platz 8 der Liste.
Der Spanier Amancio Ortega (Bekleidungs-Kette Zara) kommt auf Platz 9 mit seinen geschätzten 25 Milliarden Dollar Vermögen.
Platz 10 belegt ein Deutscher
Karl Albrecht – einer der Aldi-Brüder landet als reichster Deutscher in der Top 10. Sein Vermögen wird auf 23,5 Milliarden Dollar geschätzt. Aldi-Bruder Theo ( 16,7 Milliarden) rutscht von Platz 9 im letzten Jahr auf Platz 31.
53 Milliardäre aus Deutschland
Nach den beiden Aldi-Brüdern ist auch Versandhaus-Unternehmer Michael Otto in der Liste vertreten: Auf Platz 21 (18,7 Milliarden Dollar).
Quandt-Erbin Susanne Klatten (11 Milliarden) steht auf Platz 51 (Foto). Investor August von Finck (7,3 Milliarden) landet auf Platz 99.
Bertelsmann-Erbin Liz Mohn (4,4 Milliarden) auf Platz 189 ist weltweit höchste „Neueinsteigerin“ in der Liste.
Erst 27 Jahre alt aber schon auf Platz 437 findet sich Albert Prinz von Thurn und Taxis (2,2 Milliarden Dollar).
Wenige Milliardärinnen
Nur 89 Frauen sind auf der Liste, die 1011 Dollar-Milliardäre erfasst. Kaum eine hat ihr Geld "selbst verdient", die meisten Damen haben das Geld geerbt. Als echte „Selfmade-Milliardäre“ gelten nur 14 Frauen, davon kommt die Hälfte aus China.
Herkunft der Milliardäre
Dollar-Millardäre gibt es in insgesamt 55 Ländern. Zum ersten Mal auch in Finnland und Pakistan. In China lokalisierte Forbes 64 Superreiche. Nur in den Vereinigten Staaten gibt es mit 403 Milliardären mehr Superreiche als in der Volksrepublik. Russland folgt mit 62 Milliardären. In Europa gibt es 248 Milliardäre, die zusammen über ein Vermögen von einer Billion Dollar verfügen. Die größte Milliardärsdichte gibt es in New York mit 60 Superreichen, gefolgt von Moskau (50) und London (32).
Alt und jung
Der älteste Milliardär in der Liste ist Walter Haefner aus der Schweiz. Der 99-Jährige schaffte es mit 3,3 Milliarden auf Platz 287. Genau 75 Plätze vor ihm ist der jüngste: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg – vier Milliarden schwer und gerade 25 Jahre alt.
Die jährlich veröffentlichte Rangliste der Superreichen weist auf Rang drei Großinvestor Warren Buffett (47 Milliarden Dollar) aus. Alle drei Milliardäre teilten sich bereits in den letzten Jahren die ersten drei Plätze, in wechselnden Konstellationen.
Slim kontrolliert América Móvil, die größte Mobilfunkgesellschaft Lateinamerikas. Er profitiert vor allem von den hohen Telefontarifen in Mexiko. Slim besitzt außerdem Beteiligungen in zahlreichen Branchen, etwa im Bankensektor und im Baugewerbe oder an der „New York Times“.
Mexiko gehört mit einer Prokopf-Wirtschaftsleistung von 13.200 US-Dollar jährlich (kaufkraftbereinigt) noch zu den sogenannten Schwellenländern. Knapp 40 Prozent seiner Bevölkerung gelten als arm. Wie auch im Vorjahr taucht Mexikos mächtigster Drogenboss, Joaquín Guzmán (55), wieder in der „Forbes“-Liste auf. Mit einem geschätzten Vermögen von einer Milliarde US-Dollar teilt er den letzten Platz 937 mit mehreren Dutzend anderen Reichen.
Weltweit ist von Wirtschaftskrise bei den Millardären nichts zu spüren: Die Zahl der Milliardäre stieg auf 1011 und erreichte damit schon fast wieder den Stand von 2008, nachdem sie im vergangenen Jahr um rund ein Drittel eingebrochen war. Das Vermögen der Milliardäre stieg in den vergangenen zwölf Monaten um 50 Prozent auf 3,6 Billionen Dollar.
Die zehn Reichsten Menschen besitzen unglaubliche 342 Milliarden Dollar, 88 Milliarden mehr als im letzten Jahr.
Bei der Berechnung des Vermögens berücksichtigen die Forbes-Mitarbeiter Aktien und Anteile an nicht an der Börse gehandelten Unternehmen. Dazu kommen Grundbesitz, Gemälde, Schmuck, Yachten, Flugzeuge und Bargeld. Möglicherweise ermittelte Schulden werden abgezogen.
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