Sie hatten keine Stühle, keine Tische, keine Büros. Aber jede Menge Visionen.
März 1983: Die Grünen ziehen in den Bundestag ein. 5,6 Prozent bei der Wahl, 28 Abgeordnete machen sich auf dem Weg nach Bonn, darunter Joschka Fischer, Otto Schily und Petra Kelly. Alle im festen Bewusstsein, dass sie in zwei Jahren „freiwillig“ wieder abgelöst werden sollten. „Rotationsprinzip“ nannten sie das.
Es waren: Maurermeister, Lehrer, Esoteriker, Richter, Generäle, Vollbärte, Schrate, Turnschuh-Träger, Busengrapscher, und – ja, das abwertend gemeinte Vorurteil stimmte damals – Müsli-Fresser. Es waren Pazifisten, Öko-Sozialisten, Kommunisten, Fundis, Realos. Aber egal aus welcher Richtung sie kamen – sie waren grün.
Und heute? Alles anders. Wir recherchierten die Lebensläufe aller 55 grünen Abgeordneten der ersten vier Jahre und sprachen mit Ex-Politikern.
Lebt von Hartz IV
Mega-Vollbart, schulterlange Matte, Trainingsjacke, Jeans: Dieter Drabiniok (59). Der Maurermeister aus Bottrop setzte sich 1983 bei der Listenaufstellung gegen Künstler Joseph Beuys durch.
Er kam nur in den Bundestag, weil der Grüne Werner Vogel über seine NS-Vergangenheit stolperte. Heute lebt Drabiniok nach einer Privatinsolvenz „leider von Hartz IV“.
Und welche Ex-Grüne lebt heute als Nonne? Mehr Infos auf der nächsten Seite.
Michelle Obama und Töchter tief bewegt von Berlin
„Vor allem die Kinder haben das 360-Grad-Bild auf sich einwirken lassen, Michelle stellte viele Fragen über Herstellung und Machart. Es war eine sehr emotionale Atmosphäre“, so Asisi.
Darum blickte Obama bei seiner Rede häufig nach unten
Ob eine kleine Panne Schuld daran ist, dass die Charme-Offensive des mächtigsten Mannes der Welt weitgehend ins leere lief?
Königsberger Klopse für die Obamas
Barack Obama bekommt zum Abschluss seines Deutschlandbesuchs ein festliches Gala-Dinner im Schloss Charlottenburg serviert. Dabei sind mehr als 200 Gäste.