NRW-SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft findet mit ihrem Vorschlag zur Beschäftigung von Hartz-IV-Empfängern bislang nur in der eigenen Partei Beifall.
Kritik gab es dagegen von Gewerkschaften, Linkspartei, Grünen und CDU. Die Grünen, erklärter Lieblings-Koalitionspartner der SPD, gaben sich irritiert.
Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann: „Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Der SPD-Vorstoß kommt zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Hannelore Kraft hat einem richtigen Anliegen einen Bärendienst erwiesen, spielt so Rüttgers und Westerwelle in die Hände.“
Kraft hatte von den Kommunen Angebote einfacher und nur symbolisch entlohnter Arbeit für Hartz-IV-Empfänger gefordert – etwa Straßenfegen. Sie betonte dabei aber die Freiwilligkeit – im Gegensatz zu FDP-Chef Westerwelle.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fürchtet, dass reguläre Jobs verloren gehen, wenn der Kraft-Vorschlag Wirklichkeit wird.
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Das Punkte-System soll ab 2013 einfacher werden. Was das bedeutet und was Verstöße heute schon „kosten“ - hier weiterlesen.
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