Loeben - Am Neujahrstag krachten Beata C. (41) und der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus zusammen. Doch daran kann sich der CDU-Politiker nicht erinnern.
Hilft jetzt ein Zeuge beim Erstellen des Unfallhergangs weiter? Wie die Staatsanwaltschaft jetzt berichtet, meldete sich zwei Tage nach dem Crash ein Zeuge. In etwa vier Wochen soll ein Gutachten mit dem Ergebnis des Hergangs und der Schuldfrage vorliegen.
Althaus' behandelnde Ärzte gaben unterdessen bekannt, dass sich der Ministerpräsident nicht erinnern kann, was passiert ist. Auch habe der 50-Jährige sein räumliches und zeitliches Orientierungsvermögen noch nicht vollständig zurückerlangt, so Reinhard Lenzhofer (Ärtzlicher Direktor des Krankenhaus Schwarzach im Pongau).
Althaus ist ansprechbar und habe keine Schmerzen. Im Bett kann er schon aufrecht sitzen und seine Beine und Arme bewegen.
Dass Beata C. (starb an schweren Schädelverletzungen) tot ist, weiß er aber noch nicht.
Eine Befragung Althaus' ist aus medizinischer Sicht noch nicht möglich. Erst wenn Althaus sein Orientierungsvermögen wieder komplett erlangt hat, soll sie stattfinden. Möglicherweise wird das dann bereits in Deutschland sein.
Es wurde nach Rücksprache mit der Ehefrau Kontakt zur Uni-Klinik in Jena ausgenommen. Sofern sich der Gesundheitszustand weiter so positiv entwickelt, soll Althaus verlegt werden.
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