Der verlustreiche Smartphone-Hersteller Palm hat einen Ausweg aus seiner Misere gefunden: Er lässt sich zum Wert von 1,2 Milliarden Dollar vom Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) übernehmen.
Beide Verwaltungsräte hätten dem Geschäft zugestimmt, teilten die Konzerne am Mittwoch nach Börsenschluss in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Pro Aktie sollen die Anleger 5,70 Dollar erhalten. Geschlossen hatte das Papier bei 4,63 Dollar. Allerdings war die Aktie in den vergangenen Wochen bereits kräftig gestiegen. Angesichts der prekären Lage hatten sich hartnäckig Spekulationen gehalten, dass der taiwanesische Rivale HTC oder der chinesische Computerhersteller Lenovo zuschlagen könnten, um ihr eigenes Smartphone-Geschäft auszubauen.
Letztlich war es Hewlett-Packard, die das Rennen machten. Der Computerhersteller hat es besonders auf das neue Handy-Betriebssystem WebOS abgesehen. Auch der Name Palm hat - vor allem in den USA - immer noch einen guten Klang.
„Palms innovatives Betriebssystem ist die ideale Plattform, um HPs mobile Strategie auszuweiten“, sagte der HP-Verantwortliche Todd Bradley und kündigte eine ganze Reihe von Geräten an.
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Grund für die Erhöhung sei der technische Fortschritt. Die Speicherkapazitäten für urheberrechtlich geschütztes Material seien in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, erklärte ein Gema-Sprecher.
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