Jetzt liegen die Karten auf dem Tisch: 8300 Stellen sollen bei Opel europaweit abgebaut werden, davon 3911 in Deutschland.
Zudem fordert Opel bzw. General Motors eine Unterstützung vom Steuerzahler: 2,7 Milliarden Euro sollen die europäischen Regierungen zur Sanierung beitragen. Deutschland soll 1,5 Milliarden Euro zahlen.
„Dieser Plan zeigt einen klaren Weg zu nachhaltiger Profitabilität“, begründete Opel-Chef Nick Reilly den Sanierungsplan. In Deutschland ist das Werk Bochum mit einem Minus von 1799 Stellen am stärksten vom Personalabbau betroffen. In Rüsselsheim sollen insgesamt 1639 Jobs wegfallen, in Eisenach und Kaiserslautern jeweils 300. Das Werk in Antwerpen (Belgien) mit fast 2400 Mitarbeitern wird komplett geschlossen.
Laut Reilly leiste auch GM einen Beitrag: in den vergangenen Wochen Zahlungen in Höhe von 600 Millionen Dollar (437,4 Millionen Euro), dazu Vorauszahlungen von weiteren 650 Millionen Euro.
Er versprach für die Jahre bis 2014 Investitionen von insgesamt elf Milliarden Euro. Damit soll die Opel-Flotte zu 80 Prozent erneuert werden.
Opel hat die Belegschaft zu einem Lohnverzicht von 265 Millionen Euro pro Jahr aufgefordert. Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz sagte der Tageszeitung „Die Welt“, es sei unklar, wann es zu einer Einigung über einen Beitrag der Arbeitnehmer kommen werde: „Es sind keine Gesprächstermine derzeit vereinbart.“ Der Betriebsrat fordert als Gegenleistung für den Lohnverzicht eine Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen.
Die IG Metall hat sich gegen den Sanierungsplan für Opel ausgesprochen. Bund und Ländern sollten die Anträge auf Staatshilfe ablehnen.
NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) kündigte eine schnelle und konstruktive Prüfung des Opel-Bürgschaftsantrags an. „Wir wollen, dass die Mitarbeiter nach Monaten des Bangens und Hoffens endlich eine zukunftsfeste Perspektive bekommen.“
Hessens Ministerpräsident Roland Koch dagegen forderte einen höheren Beitrag von General Motors.
Gema macht USB-Sticks und Speicherkarten deutlich teurer
Grund für die Erhöhung sei der technische Fortschritt. Die Speicherkapazitäten für urheberrechtlich geschütztes Material seien in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, erklärte ein Gema-Sprecher.
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