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Zuerst waren es friedliche Proteste - doch dann eskalierte die Situation: Tausende Spanier haben am Wochenende ihrem Ärger über die Sparmaßnahmen ihrer Regierungen in Großdemonstrationen Luft gemacht.
Die Demonstranten hielten Schilder in die Luft, forderten mit Parolen „Feuert sie, feuert sie“ den Rücktritt der Regierung, einige zogen sich aus Protest aus. Bis zum Abend blieb es bei friedlichen Protesten, die jedoch in Madrid in der Nacht zum Sonntag in Gewalt umschlugen.
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Gegen Mitternacht versuchte die Polizei, die noch ausharrenden Demonstranten zu zerstreuen. Dabei setzte sie Schlagzeuge ein, Demonstranten warfen Steine und Flaschen. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AP berichtete sogar, Polizisten hätten einen Demonstranten so hart geschlagen, dass dieser mit einem Krankenwagen abtransportiert worden sei.
Das staatliche Fernsehen meldete zwei Verletzte und zwölf Festnahmen. Bereits am Dienstag waren bei Kundgebungen mehr als 60 Menschen verletzt worden.
Die spanische Regierung hatte erst am Donnerstag für 2013 ihre bisher drastischsten Kürzungen sowie neue Sparmaßnahmen zur Bewältigung der Krise angekündigt. Der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr sieht Einsparungen von 40 Milliarden Euro vor.
Die Obamas in Berlin
Ausnahmezustand in Berlin: Viereinhalb Jahre nach Beginn seiner Amtszeit besucht US-Präsident Barack Obama zum ersten Mal die deutsche Hauptstadt - und bringt seine Familie gleich mit.
Hier landet Barack Obama in Berlin
Er ist gelandet: US-Präsident Barack Obama ist am Dienstagabend auf dem Flughafen Berlin-Tegel angekommen.
Jetzt stiller Protest – statt Randale in Istanbul
Die Aktion des Performance-Künstlers und Tänzers Erdem Gündüz – er stand etwa sechs Stunden lang regungslos auf dem Taksim Platz – fand sofort viele Nachahmer.