Es soll Europas große Sparbehörde werden. Doch deutsche Politiker fürchten, dass der Euro-Rettungsschirm zum Selbstbedienungsladen wird.
Der Europäische Stabilisierungsmechanismus (ESM) und seine Behörde – kaum ein politisches Projekt ist so umstritten wie der Milliardenpool für klamme Euro-Staaten. Bei der Abstimmung im Bundestag im September droht er sogar zu scheitern, weil immer mehr Abgeordnete vor der Einrichtung warnen. Sie lade Pleitestaaten wie Griechenland, Portugal und Irland geradezu zum weiteren Schuldenmachen ein, lautet die Kritik.
Und einige fürchten, dass er auch zu Habgier bei den neu anzuheuernden ESM-Angestellten einladen wird.
Denn in dem uns vorliegenden Entwurf für den ESM-Vertrag heißt es: „Das Personal des ESM unterliegt für die vom ESM gezahlten Gehälter und Bezüge nach Maßgabe der vom Gouverneursrat zu beschließenden Regeln einer internen Steuer zugunsten des ESM. Ab dem Tag der Erhebung dieser Steuer sind diese Gehälter und Bezüge von der staatlichen Einkommensteuer befreit.“
Das heißt: Der ESM soll eigenmächtig die Steuer für die Bediensteten festlegen! Alexander Alvaro, Chef der FDP im EU-Parlament, nennt das „abstrus“. „Die Schaffung individueller Steueroasen würde die Akzeptanz der EU in der Bevölkerung nur weiter verschlechtern.“
Auch der CDU-Rechtsexperte Prof. Patrick Sensburg nennt den Plan „auf jeden Fall ungewöhnlich“. „Wir brauchen keinen Selbstbedienungsladen“, so der Bundestagsabgeordnete.
Gema macht USB-Sticks und Speicherkarten deutlich teurer
Grund für die Erhöhung sei der technische Fortschritt. Die Speicherkapazitäten für urheberrechtlich geschütztes Material seien in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, erklärte ein Gema-Sprecher.
Ukraine: Massen-Schlägerei im Parlament
Plötzlich gingen in Kiew Vertreter von Regierung und Opposition wütend aufeinander los, eine wilde Prügelei brach aus. Grund für die Eskalation war eine Debatte über die russische Sprache.
Hier platzt ein Vater fast vor Stolz
Was für ein ungewöhnlicher Auftritt: Zusammen mit seiner Tochter trat Wolfgang Bosbach bei Markus Lanz im ZDF auf. In der Show plauderte er auch über das CD-Cover, das seine Tochter und Michael Wendler zeigt.