Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt: Obwohl unsere Wirtschaft mit den Folgen der schwersten Krise seit 1945 kämpft, gibt es keine massiven Entlassungswellen. Im Gegenteil – die Arbeitslosigkeit geht sogar zurück. Dank Kurzarbeit meistert Deutschland die Rezession besser als viele andere Länder.
Die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind für viele Experten eine faustdicke Überraschung. Im März waren bundesweit 3,568 Millionen Arbeitslose gemeldet. Das sind 75 000 weniger als im Februar und 18 000 weniger als vor einem Jahr. In NRW ging die Arbeitslosenzahl seit Februar um 10.900 zurück.
In Düsseldorf sank die Zahl der Menschen ohne Job im Vergleich zum März 2009 um 0,6% auf 41 857. Arbeitslosenquote: 8,6%.
In Köln waren 52 854 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 1159 weniger als vor einem Jahr – ein Rückgang um 2,1%. Arbeitslosenquote: 10,3%.
In Bonn nahm die Erwerbslosenzahl sogar um 6,6% oder 2093 Personen auf 29 403 ab. Quote: 6,6%
Die kräftige Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt sei „erstaunlich“ und „ein kleines deutsches Jobwunder“, meint Volkswirt Alexander Koch von Unicredit.
Denn viele andere Länder kommen nicht so gut durch die Krise: In den USA baute die Wirtschaft im März 23 000 Stellen ab. In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit auf dem höchsten Stand seit 1998. In Spanien ist fast jeder Fünfte (19%) ohne Job. Hohe Erwerbslosenzahlen belasten auch Irland (13,2%) oder Frankreich (10,1%), während Deutschland im Vergleich der 27 EU-Länder auf Platz sieben liegt und recht gut dasteht.
Grund zur Entwarnung sei das aber nicht, so Ministerin von der Leyen (CDU). BA-Chef Weise sieht „noch keine Trendwende“ und warnt, die Lage könne sich bald verschlechtern. Auch gebe es mehr Teilzeitarbeit, mehr befristete und schlechter bezahlte Jobs.
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Grund für die Erhöhung sei der technische Fortschritt. Die Speicherkapazitäten für urheberrechtlich geschütztes Material seien in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, erklärte ein Gema-Sprecher.
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