Das Essener Amtsgericht hat den Karstadt- Insolvenzplan angenommen. Damit sei die Übernahme der Warenhauskette durch den deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen in letzter Instanz bestätigt, teilte das Gericht am Freitag mit.
Jetzt bestehe nur noch eine 14-tägige Beschwerdefrist, in der mögliche Verfahrensfehler beanstandet werden können.
Am 1. Oktober soll dann Berggruen die Schlüsselgewalt für die Karstadt Warenhaus GmbH mit 120 Filialen und rund 25.000 Beschäftigten erhalten.
Highstreet begrüßte die Einigung, „die durch die enormen Zugeständnisse der Vermieter möglich gemacht wurde“. Highstreet habe „mehr als jeder andere Gläubiger dazu beigetragen, einen soliden Neustart von Karstadt zu ermöglichen“, hieß es weiter. Nun sei Berggruen „in der Pflicht, Kapital und Ressourcen einzusetzen und zu beweisen, wie sein Plan für Karstadt gelingen kann“.
Nach monatelangen zähen Verhandlungen hatten die Gläubiger am Donnerstagabend den Forderungen Berggruens nach reduzierten Mieten zugestimmt.
Nach der Zustimmung seien in der Nacht zum Freitag nahezu alle erforderlichen rund 80 Unterschriften eingesammelt worden, hieß es weiter. Am Morgen standen noch zwei Unterschriften aus, die nun den Angaben zufolge vorliegen.
Gema macht USB-Sticks und Speicherkarten deutlich teurer
Grund für die Erhöhung sei der technische Fortschritt. Die Speicherkapazitäten für urheberrechtlich geschütztes Material seien in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, erklärte ein Gema-Sprecher.
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