Chicago - Barack Obama weiß genau, wer ihn so weit gebracht hat. Wer auf den eigenen Erfolg verzichtete, obwohl sie selbst das Zeug zu einer ganz Großen hatte. Ehefrau Michelle (44) ist der Mittelpunkt der „Familie Präsident“ - und dafür liebt Barack sie so sehr.
Michelle ist Barack Obamas Halt - auch in der hektischen Stunde des Triumphs. Schön, erfolgreich, intelligent: Michelle Obama wird schon als die schwarze Jackie Kennedy gehandelt.
Lange hat sie selbst Erfolge errungen. Als Kind hat sie im Ghetto von Chicago nicht mal ein Kinderzimmer, nächtigt mit ihrem Bruder im Wohnzimmer. Trotzdem schafft sie es an die Elite-Uni Harvard, macht ihren Abschluss in Jura - ein Jahr vor Barack.
Als der künftige US-Präsident seine ersten Schritte als Anwalt macht, ist Michelle schon Teilhaberin einer Kanzlei. Der junge Barack wird ihr als Praktikant zugeteilt. Sie findet den „Kerl mit dem komischen Namen“ seltsam, vier Jahre später gibt sie ihm das Jawort. Sie verdient damals mehr als er, trotzdem stellt sie nach der Geburt von Malia Ann (1998) und Natasha (2001) ihre Karriere hinten an, gibt ihren Lehrauftrag an der Universität von Chicago auf.
Die schöne Michelle ist die Seele der künftigen Präsidentenfamilie. Sie steht jeden Tag um 4.30 Uhr auf, stählt ihren Körper, kümmert sich um die Töchter. Die haben ein straffes Freizeitprogramm, spielen Tennis und Fußball, tanzen. Jetzt muss Michelle eine neue Schule für Malia und Natasha finden.
Die Amerikaner sind begeistert, dass erstmals seit 1977 wieder kleine Kinder durchs Weiße Haus toben werden. Zuletzt richtete sich Amy Carter (damals 9) mit ihrer Teddysammlung dort ein. Seinen Mädels hat Barack Obama auch was zum Kuscheln versprochen: einen Hund. Es ist das erste Wahlversprechen, das der neue Präsident einhält. „Ich liebe euch beide mehr, als ihr euch vorstellen könnt“, sagte Obama bei seiner Siegesrede. „Und ihr habt euch das neue Hündchen verdient, das mit uns in Weiße Haus einzieht.“
Ein amerikanischer Hundeclub hat schon eine Empfehlung für den „First Dog“ herausgegeben. Ginge es nach den Hundeexperten, sollte ein Pudel die Präsidenten-Familie komplettieren.
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