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Zwei Schwerverletzte: Lexus-Testfahrer stirbt bei Frontal-Unfall

Foto: Dirk Brassel
Boos –  

Schon wieder ist ein Testfahrer bei einem schrecklichen Unfall getötet worden.

Bei einem Frontalzusammenstoß auf einer Landstraße in der Nähe des Nürburgrings kam der Chef-Testingenieur des japanischen Autobauers Lexus, Hiromu Naruse, ums Leben.

Naruse war nach Angaben der Polizei mit einem Lexus auf dem Rückweg von der Rennstrecke, als er in einer lang gezogenen Linkskurve mit einem BMW zusammenstieß. Auch in diesem Auto saßen ein 34-jähriger und ein 33-jähriger Testfahrer, die schwer verletzt wurden. Der ältere von beiden schwebt noch in Lebensgefahr. Alle Unfallbeteiligten hätten Helme getragen, teilte die Polizei mit.

Der Japaner war hinter dem Steuer eingeklemmt und musste mit der Rettungsschere freigeschnitten werden. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar. Zur Spurensicherung wurde ein Gutachter eingeschaltet.

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Beide Unfallwagen sind Prototypen im Test. Bei dem Fahrzeug, das Naruse fuhr, handelte es sich Polizeiangaben zufolge um einen Prototyp im Wert von rund 1,5 Millionen Euro. Der BMW sei ein Serienfahrzeug gewesen. An beiden Autos entstand Totalschaden.

Seit 1963 war der 67-jährige Hiromu Naruse bei der Toyota Motor Corporation, dem Mutterkonzern von Lexus, beschäftigt. Zuletzt war er auch Chef des Gazoo Racing Teams von Lexus, das Mitte Mai zum dritten Mal in Folge am ADAC-24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnahm.

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