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Empfehlen | Drucken | Kontakt 22.12.2012 - 01:11 Uhr

LIVETICKER zum Nachlesen: Guckt mal Mayas, wir leben noch!

Eine Esoterikerin meditiert während eines Rituals an der Maya-Stätte Chichen Itza.
Eine Esoterikerin meditiert während eines Rituals an der Maya-Stätte Chichen Itza.
Foto: dpa
Köln –  

Freitag waren wir alle Maya! Der Weltuntergang war angekündigt. Wie das Rheinland den vermeintlich letzten Tag auf Erden erlebte, wer bangte, wer feierte, wer's einfach vergaß - wir haben es berichtet.

Hier gibt's den Apokalypse-Ticker zum Nachlesen.

00:01 Uhr: Hurra, wir leben noch! Die Maya haben sich geirrt. Draußen ist nur Regen, sonst gar nix. Wir verabschieden uns und bedanken uns, dass Ihr den ganzen Tag dabei geblieben seid! Nur für unseren Frühdienst ist der ausgebliebene Weltuntergang eine blöde Nachricht: Er muss nun doch pünktlich im Büro erscheinen...

23:45 Uhr: Wenn die Welt noch untergehen will, muss sie sich sputen, meint Leserin Ute aus Köln-Sülz. Vorsichtshalber hat sie aber vor Mitternacht die Jalousien runtergelassen.

23:10 Uhr: Gähn, noch 50 Minuten. Weltuntergang, wir rechnen nicht mehr mit Dir! Oder kommt der Paukenschlag zur Geisterstunde?

22:32 Uhr: Bisher herrscht in Köln nur in der Lanxess Arena Weltuntergangsstimmung. Die Haie sind gegen die Eisbären Berlin mit 1:4 abgesoffen.

22:08 Uhr: Die Nachkommen der Maya wissen, wie man es krachen lässt. In Mérida, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yucatán, wurde heftig auf den Straßen und in Bars gefeiert. In Guatemala, wo mehr als die Hälfte der rund 14 Millionen Einwohner von den Maya abstammt, begrüßte Präsident Otto Pérez das neue Zeitalter in der Pyramiden-Stadt Tikal. Dort feierten die Maya-Ältesten mit den ersten Sonnenstrahlen eine traditionelle Zeremonie rund um ein „heiliges Feuer“. In mehreren Maya-Dialekten hießen sie die neue Ära willkommen.

21:12 Uhr: Johannes Müller aus Kerpen schreibt: „Maya entfallen wegen nicht eingehaltener Versprechung.“

21:00 Uhr: Wir haben es fast geschafft, liebe Apokalyptiker. Noch drei Stunden, dann ist endlich der 22. Dezember. Oder auch nicht.

20:18 Uhr: Wir sind irritiert. Statt Weltuntergang und Übergang in ein neues Zeitalter beamt RTL uns wieder die 90er Jahre: „Traumhochzeit“ wird wieder aufgewärmt. Nur Linda de Mol fehlt irgendwie.

19:50 Uhr: Jetzt ist es sicher: Italiens Ministerpräsident Mario Monti tritt zurück. Weltuntergangsstimmung herrscht aber nicht in Rom - auch wenn Ministerpräsident Mario Monti mit Blick auf den Hype um das Ende eines Maya-Zeitzyklus scherzend auf den 21. Dezember verwies: „Vor einem Jahr hat diese Regierung ihre Arbeit aufgenommen. Heute - und das ist nicht die Schuld der Maya-Prophezeiung - müssen wir unsere Rolle ablegen“, sagte der 69 Jahre alte Wirtschaftsexperte in Rom kurz vor seinem Rücktritt als Regierungschef nach 13 Monaten in diesem Amt.

19:10 Uhr: In Mexiko sind Esoterik-Freaks ganz auf den Weltuntergang konzentriert. Hunderte Menschen hatten sich bereits am frühen Freitagmorgen an der Maya-Stätte Chichén Itzá versammelt. Viele Einheimische und Touristen kamen barfuß, in weißer Kleidung mit mehrfarbigen Gürteln und mit einer Kerze in der Hand. So werde das Gleichgewicht der Energie bewahrt und jede negative Strahlung abgewiesen, hieß es unter den überwiegend esoterischen Besuchern. Die Menschen umarmten Bäume, legten sich auf den Boden, verharrten in stiller Meditation oder tauschten gute Wünsche für die Zeitwende aus. Ein leichter Regen wurde von einigen als positives Zeichen für den Aufbruch in eine neue Ära gewertet.

18:42 Uhr: Die Kantine ist dicht. Das ist schon ein kleiner Weltuntergang. Wir bestellen sicherheitshalber Pizza.

18:09 Uhr: Die Welt dreht sich noch. Auf der Hohe Straße in Köln hat aber schon längst eine Art Verteilungskampf begonnen: Schlangen, Gedränge, aggressive Stimmung. Es geht um die letzten Weihnachtsgeschenke. Das schreibt uns Leserin Johanna N.

17.46 Uhr: Gute Nachrichten aber aus unserem Verlagshaus: Wir gehen davon aus, dass der EXPRESS auch morgen wie gewohnt am Kiosk liegt! Die ersten Seiten sind bereits ans Druckzentrum geschickt worden.

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