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Ursache unklar: Eisbär Knut ist tot

Knut - so werden wir ihn nie wieder sehen.
Knut - so werden wir ihn nie wieder sehen.
 Foto: dapd
Berlin –  

Berlins Eisbär-Star Knut ist tot. Nach Angaben von Bärenkurator Heiner Klös brach das gut vierjährige Tier am Samstag zusammen und schwamm tot im Wasser des Eisbärgeheges.

Warum Knut gestorben ist, ist bislang unklar.

Tragisch: Etwa 600 bis 700 Zoo-Besucher mussten den Tod des Bären mitansehen. Der Star des Zoos kippte plötzlich rückwärts ins Wasser und habe sich nicht mehr gerührt, hieß es. Seinen plötzlichen Tod konnten viele im Zoo nicht fassen. Frauen und Kinder weinten, Fassungslosigkeit breitete sich aus.

Laut Klös befand sich der Eisbär allein im Gehege. Seine drei Mitbewohnerinnen (Mutter Tosca sowie die Eisbärinnen Nancy und Katjuscha) waren bereits eingesperrt.

Jetzt soll eine Obduktion die Todesursache klären.

Knut sei am Samstag kurz nach 15 Uhr in seinem Wasserbecken gestorben. Es habe tagsüber keinerlei Anzeichen für ein Unwohlsein des Bären gegeben.

Nach den Worten des Bärenkurators war Knut „eine Tierpersönlichkeit“ mit vielen Freunden in aller Welt. Diese seien nun sehr traurig. Knut sei der „weltbekannteste Bär“ in der Zoolandschaft gewesen. Auch die Zoo-Mitarbeiter seien geschockt, sagte Klös.

Knuts „Ziehvater“ Thomas Dörflein hatte den Eisbären durch seine Handaufzucht weltberühmt gemacht. Dörflein starb überraschend im September 2008 im Alter von 44 Jahren.

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