Es sollte ein erotisches Abenteuer werden - doch einer jungen Frau wurde der Fesselsex zum Verhängnis. Der Täter: ihr eigener Freund. Er gestand am Montag vorm Landgericht Trier eine erschreckend brutale Tat.
Beim Sex im Januar 2011 fesselte er seine Freundin ans Bett. Sie habe wohl bereitwillig mitgemacht. Doch dann begann der 33-Jährige seine wehrlose Freundin zu würgen. Als sie aufhörte zu atmen, soll er sie mit dem Kabel einer Mehrfachsteckdose weiter stranguliert haben.
Anschließend rammte er ihr ein Steakesser in den Hals. Auf diese Weise habe der 33-Jährige sicher gehen wollen, dass seine Freundin auch wirklich tot war, sagte der Trierer Staatsanwalt Eric Samel.
Der angeklagte Koch legte ein Geständnis ab. Er könne es noch immer nicht fassen, „dass ich es gewesen bin, der Birgit umgebracht hat“, hieß es in einer Erklärung des Mannes aus der Eifel.
„Ich werde meine Schuld und meine Strafe auf mich nehmen“, kündigte der Angeklagte darin an.
Nach eigenen Aussagen stand er während der Tat unter Drogeneinfluss. Offenbar konsumierte er über Jahre sogenannte „Legal Highs“. Das sind Rauschmittel mit synthetischen Zusätzen, etwa vermeintlich harmlosen Kräutermischungen.
Trotzdem: Die Staatsanwaltschaft sah auf jeden Fall das Mordmerkmal der Heimtücke gegeben. Außerdem habe der aus dem Saarland stammende Mann aus Habgier gehandelt. Denn in den Tagen nach dem Tod seiner Freundin hob er mehrfach Geld von ihrem Konto ab.
Derweil lag die Tote weiterhin im gemeinsamen Schlafzimmer, deren Tür der Mann mit Silicon abgedichtet hatte.
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