Peinliche Panne in Oslo: Wegen Bombenalarms war Dienstag die gesamte Innenstadt abgesperrt und teilweise evakuiert worden. Böse Erinnerungen an den Amoklauf von Anders Breivik vor rund einem Jahr wurden wach.
Doch es war falscher Alarm: Eine Sprengsatz-Attrappe an der US-Botschaft in Oslo löste den Bombenalarm aus. Die Attrappe war irrtümlicherweise unter einem Auto zurückgelassen worden, das für eine Übung an der Botschaft eingesetzt worden war, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.
„Das Bombenentschärfungskommando der Osloer Polizei hat das Objekt entfernt und kann bestätigen, dass es sich um eine Bombenattrappe handelte“, hieß es. Die US-Botschaft äußerte sich zunächst nicht darüber, wie es zu dem Fehler kommen konnte.
Zuvor waren auch die Gebäude in 500 Metern Umkreis, darunter der Königspalast, geräumt worden. Die Königsfamilie habe sich zum Zeitpunkt des Alarms nicht dort aufgehalten, hieß es.
Wegen des Alarms wurden zudem der U-Bahn-Verkehr in der Gegend vorübergehend eingestellt und ein Fußballturnier von Kindern im nahegelegenen Voldslokka-Stadium abgesagt.
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